Flugangebot steigt mit Inkrafttreten der Reiseerleichterungen um 25%

Touristen bei der Ankunft am 7. Juni Foto: EFE

Touristen bei der Ankunft am 7. Juni Foto: EFE

Seit dem 7. Juni genügt für die EInreise nach Spanien ein Antigen-Test

Madrid/Kanarische Inseln – Das Reiseland Spanien hat am 7. Juni mit der Öffnung für Touristen aus Ländern außerhalb der EU die internationale Sommerkampagne gestartet. Bisher war die Einreise aus Ländern außerhalb der EU-Grenzen nur möglich, wenn dringende Gründe nachgewiesen werden konnten.
Auf den Kanarischen Inseln, die hauptsächlich Urlauber aus der EU-Zone empfangen, war allerdings vielmehr eine andere Maßnahme zur Erleichterung des Reisens von Bedeutung, die ebenfalls am 7. Juni in Kraft getreten ist: der Wegfall der PCR-Testpflicht. Ab jetzt reicht es, wenn Reisende zusammen mitdem Formular des „Spain Travel Health“-Portals einen negativen Antigen-Test vorlegen. Vollständig Geimpfte können auf einen Test verzichten; für sie reicht der Nachweis, dass die vollständige Impfung mindestens 14 Tage vor Reiseantritt erfolgt ist.
Die kanarische Tourismusbranche blickt der Sommersaison nach Inkrafttreten der neuen Reiseerleichterungen nun erwar­tungsvoll entgegen. Die Blicke sind allerdings nach wie vor auf England gerichtet. Die Rückkehr der Briten bleibt weiterhin ein Fragezeichen, nachdem die 10-tägige Quarantänepflicht für Reiserückkehrer aus Spanien fortbesteht und ungewiss ist, wann die britische Regierung die Kanarischen Inseln auf die „grüne Liste“ setzen wird.
Dass die Reiseerleichterungen den Tourismus ankurbeln, beweisen die Zahlen des Flughafenbetreibers Aena. Innerhalb einer Woche wurde das Flugangebot auf die Kanaren um 25% aufgestockt. Vergleicht man den 31. Mai mit dem 7. Juni, stieg die Zahl der nationalen Flüge von 1.367 auf 1.551 (+13,5%), und die der internationalen Flüge von 939 auf 1.340 (+42,7%).

Fernando Simón stellt Ende der Maskenpflicht auf der Straße in Aussicht

Der Epidemiologe Fernando Simón, der als Leiter des „Centro de Coordinación de Alertas Sanitarias“ Spanien durch die Corona-Pandemie begleitet hat, nahm am 7. Juni Stellung zur laufenden Impfkampagne und zur Entwicklung der Pandemie. Dabei erklärte er, könne er sich vorstellen , dass das Tragen von Masken auf der Straße ab Juli nicht mehr nötig sein werde. „Ich glaube, Juli wäre ein guter Zeitpunkt, oder sogar noch in diesem Monat“, sagte Simón. Allerdings gab er zu bedenken, dass dies eine Gesetzesänderung erfordern wird, „die nicht in zwei Tagen gemacht wird“.

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