Finanzminister plädiert für Abschaffung doppelt vorhandener Behörden


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Im Kampf gegen die öffentliche Ausgabenwut

Im Rahmen der Verwaltungsreform hat Finanzminister Cristóbal Montoro den gesamten staatlichen, regionalen und kommunalen Verwaltungsapparat unter die Lupe genommen und nach doppelt vorhandenen Behörden gesucht, um diese abzuschaffen und unnötige Kosten zu vermeiden.

Nach dem Abschlussbericht des Finanzministeriums würden die Kanarischen Inseln mit der Streichung von nur vier doppelt vorhandenen Behörden 82 Millionen Euro pro Jahr einsparen. Dabei handelt es sich um den regionalen Ombudsmann (Jahresetat: 535.000 Euro), den regionalen Rechnungshof (Jahresetat: 914.000 Euro), die Kanarische Agentur für Forschung, Innovation und Informationsgesellschaft (ACIISI) (78,5 Millionen Euro) und die regionale Wettbewerbsbehörde (2,5 Millionen Euro).

Im Bericht der für die Umsetzung der Verwaltungsreform zuständigen Kommission kommt diese zu dem Ergebnis, dass spanienweit insbesondere die Figur des Ombudsmannes und die Rechnungshöfe doppelt vorhanden seien. Auch die regionalen Meinungsumfrageinstitute, die Datenschutzbehörden und die Wetterämter sind oft überflüssig.

Bei den Ergebnissen des Berichtes handelt es sich um nicht zwingend umzusetzende Ratschläge.




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