Es werden Stellen geschaffen


Die kanarische Wirtschaft kommt in Schwung

Kanarische Inseln – In einer Studie prophezeite BBVA Research den Kanarischen Inseln, bei der Schaffung von Arbeitsplätzen im regionalen Vergleich in den kommenden zwei Jahren zumindest prozentual gesehen die Nase vorn zu haben. Trotzdem soll die Arbeitslosenquote nach Angabe der Experten nicht unter die 20%-Marke sinken.

In einer Studie über die Entwicklung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes in den einzelnen Regionen sowie landesweit, kalkuliert BBVA Research, dass die kanarische Wirtschaft in diesem Jahr ein Wachstum von 2,9% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) erreichen und 4,4% mehr Stellen schaffen wird. Im nächsten Jahr soll das Wirtschaftswachstum bei 2,5% liegen und die Zahl der Arbeitsplätze um 3,4% zunehmen. Beim Wirtschaftswachstum nehmen die Kanaren im regionalen Vergleich damit den zweiten und im nächsten Jahr wahrscheinlich dritten Platz, bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze in diesen zwei Jahren sogar den ersten Platz ein. Trotzdem wird laut BBVA Research die Arbeitslosenquote bis Ende 2019 nicht unter 20% sinken. Anders sieht es hingegen in Asturien, den Balearen und im Baskenland aus, wo die Quote auf „historische Tiefstände“ sinken soll.

Spanienweit prophezeien die Wirtschaftsexperten von BBVA Research ein Wirtschaftswachstum in diesem Jahr von 2,5% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) und im nächsten Jahr von 2,3% des BIP. In der Studie wird hervorgehoben, dass die Katalonien-Krise die wirtschaftliche Entwicklung schwächen wird.




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