Es bleibt beim Präsenzunterricht

Kurz vor dem Start ins neue Schuljahr ist klar, dass die Schulen geöffnet bleiben. Kinder bis zur Jahrgangsstufe 6 werden in feste Gruppen eingeteilt. Foto: EFE

Kurz vor dem Start ins neue Schuljahr ist klar, dass die Schulen geöffnet bleiben. Kinder bis zur Jahrgangsstufe 6 werden in feste Gruppen eingeteilt. Foto: EFE

Die Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände, der Sicherheitsabstand und die sogenannten „grupos burbuja“ bleiben auch im Schuljahr 2021/2022 bestehen

Kanarische Inseln – Das neue Schuljahr beginnt in Spanien am 9. September und startet mit Präsenzunterricht und mit ähnlichen Gesundheitsvorschriften in allen autonomen Regionen. Die Regierung und die Regionen haben sich darauf geeinigt, die im letzten Mai beschlossenen Maßnahmen im Bildungsbereich beizubehalten. Diese Maßnahmen beinhalten den Präsenzunterricht, die Maskenpflicht ab dem 6. Lebensjahr und die Möglichkeit, den Sicherheitsabstand in Szenarien mit geringem Risiko auf 1,2 Meter zu verringern. Andere Maßnahmen wie gute Belüftung, gründliche Reinigung und Desinfektion der Einrichtungen werden ebenfalls beibehalten. Die zuständige Ministerin betonte, dass in allen autonomen Regionen bereits alle Kinder ab 12 Jahren geimpft werden und dass praktisch 100 % der Lehrer vollständig geimpft sind. Weiterhin bekräftigte sie, dass die Maßnahmen in den Schulen flexibler gestaltet werden können, wenn sich die epidemiologische Situation verbessert.

Kaum Veränderungen in den Maßnahmen

Auf den Kanarischen Inseln werden die Maßnahmen ähnlich sein wie im letzten Schuljahr, es gibt dennoch einige Änderungen. Die Maskenpflicht gilt ab dem 1. Jahr der Grundschule, während sie im letzten Schuljahr erst ab dem 6. Lebensjahr vorgeschrieben waren. So gab es in der ersten Grundschulklasse Schüler, die Masken trugen, und andere, die dies nicht taten, da es in dieser Stufe eine Mischung aus Kindern im Alter von 5 und 6 Jahren gibt. Eine weitere Änderung betrifft den Sicherheitsabstand bei den Schülern der 5. und 6. Klasse. Hier verschwindet der Sicherheitsabstand, sodass alle Kinder in den sogenannten Blasengruppen organisiert sein werden. Außerdem verringert sich ab der Sekundarstufe der Sicherheitsabstand im Klassenzimmer von 1,5 auf 1,2 Meter. Die Verringerung des Sicherheitsabstandes findet jedoch nur innerhalb des Klassenzimmers statt, in allen anderen Bereichen der Schule bleibt der 1,5 Meter Sicherheitsabstand bestehen.

Die kanarische Regierung setzt zwar auf den Präsenzunterricht, räumt aber ein, dass der Platzmangel in den Schulzentren zu einem gemischten System mit Präsenz- und Onlineunterricht führen könnte. Da der erforderliche Sicherheitsabstand die Anzahl der Schulgruppen erhöht, hat die Regierung für dieses Schuljahr 1.658 zusätzliche Lehrer eingestellt. Den Lehrern wurde ein Vertrag für das gesamte Schuljahr angeboten, und nicht wie im letzten Jahr, als ihre Verträge alle drei Monate verlängert wurden. Dies trägt zur Stabilität sowohl für diese Lehrkräfte als auch für den Rest der Bildungsgemeinschaft bei.

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