„Endesa“ garantiert Notleidenden die Stromversorgung


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Die Gemeinden kommen für die offenen Stromrechnungen auf

Das Stromversorgungsunternehmen Endesa und der Kanarische Gemeindeverband Fecam haben sich auf die Unterstützung von Familien in wirtschaftlichen Schwierigkeiten geeinigt.

Während Endesa im Falle unbezahlter Rechnungen von einer Abschaltung des Stroms absehen will, sind die Gemeinden bereit, die Zahlung der entsprechenden Beträge zu übernehmen.

Anfang November unterzeichneten Pablo Casado, Endesa-Generaldirektor auf den Kanaren, und Manuel Plasencia, Präsident von Fecam, ein entsprechendes Abkommen. Demnach können Bürger, die mit der Stromrechnung im Rückstand sind, bei ihrer Gemeinde vorsprechen, woraufhin ihr Fall – sofern sich die Gemeinde dem Abkommen angeschlossen hat – vom Sozialdienst geprüft wird. Sind die Voraussetzungen erfüllt, werden die Daten an Endesa übermittelt, woraufhin das Stromunternehmen die Versorgung aufrechterhält. Endesa übermittelt die Rechnungen an die Gemeinde, ohne Verzugszinsen zu berechnen, die wiederum die offenen Beträge ausgleicht. 

Pablo Casado wies darauf hin, dass in der Vergangenheit bereits ähnliche Vereinbarungen mit einzelnen Gemeinden wie Telde und Galdar auf Gran Canaria getroffen worden seien. 

Manuel Ramón Plasencia, der Vertreter der Gemeinden, ging weiter auf die Details des Abkommens ein und erklärte, die Höhe der entsprechenden finanziellen Unterstützung der Gemeinde sei abhängig von dem Posten für soziale Notlagen, welcher der Gemeinde zur Verfügung steht, doch auf jeden Fall würde von der Stromsperre abgesehen. 

Die zwischen dem Stromversorger und dem Gemeindeverband geschlossene Vereinbarung sieht darüber hinaus vor, dass Endesa die Gemeinden und die Bürger über Möglichkeiten zum Stromsparen informiert. Das Unternehmen steht den Gemeinden auch bei der Schaffung der Voraussetzungen sowie der Bewertung des Einzelfalles und des individuellen Stromverbrauchs unterstützend zur Seite.




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