Ein weiterer Schritt bei der „Öffnung zum Meer“


Bei der Gestaltung und Verschönerung der auf der Tunneldecke entstandenen freien Fläche handelt es sich um eines der wichtigsten Vorhaben bei der Öffnung der Innenstadt zum Meer. FotO: moisés Pérez

Die neu geschaffene Fläche über den Tunneln der Uferstraße von Santa Cruz wird neu gestaltet

Teneriffa – Der Rat der Inselverwaltung Teneriffas hat den Auftrag für ein neues Einzelvorhaben der 1998 vom Schweizer Architekturbüro Herzog & De Meuron entworfenen Gesamtneugestaltung des Hafens von Santa Cruz in Auftrag gegeben. Für 3,4 Millionen Euro wird das Konsortium aus Dragados S.A. und Elfidio Pérez Construcciones S.L. in den kommenden zwei Jahren den Bereich vor dem Cabildo-Gebäude verschönern. Derzeit ist dieser auf den Tunneldecken gelegene Bereich abgesperrt. Nach Abschluss der Arbeiten wird Santa Cruz eine 18.400 qm große Fläche zur Freizeitgestaltung der Bürger und Besucher hinzugewonnen haben. Geplant ist die Anlage von Grünzonen, von Bereichen zum Verweilen und Ausruhen, von Sportzonen sowie die Verbreiterung der Hafenpromenade, wo zwei Gastro-Lokale mit Außenbereich und Sportgeräte aufgestellt werden sollen.

Hierbei handelt es sich um eines der wichtigsten und sichtbarsten Vorhaben des Großprojekts „Öffnung von Santa Cruz zum Meer“. Die durch die Untertunnelung entstandene, freie Oberfläche hat zwar dem Ziel der Planer entsprechend die Stadt zum Meer hin geöffnet, ist aber noch nicht nutzbar. In Zukunft soll dieser repräsentative Bereich als Zugang der Kreuzfahrtpassagiere zur Stadt sowie von der Stadt aus als Zugang zum Jachthafen und zum geplanten Einkaufs- und Freizeitzentrum auf der „Verbindungsmole“ (Muelle de Enlace) dienen.

In der ersten Phase des Großprojektes wurde der künstliche See auf der Plaza de España angelegt. Dann folgte die Untertunnelung der Avenida Marítima. Nun wird die Tunneldecke gestaltet. Nach dem Abschluss dieses Teilvorhabens geht das Großprojekt in die nächste Phase, die den Abschnitt bis zur Avenida de Anaga umfasst.

Bei der Umsetzung der „Öffnung von Santa Cruz zum Meer“ arbeiten Regional-, Insel- und Stadtverwaltung zusammen. So werden beispielsweise die Kosten des neuen Teilvorhabens zu 2,4 Millionen Euro vom Cabildo und der Rest von der Gemeinde Santa Cruz getragen.




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