Eidechsen geschlüpft


Die zarten Reptilien sind beim Durchbrechen der Eischale nur 2,5 bis 3,6 Gramm leicht und fünf Zentimeter lang. Eine ausgewachsene Rieseneidechse der auf La Gomera heimischen Art kann bis zu 50 Zentimeter lang werden. Foto: cabildo la gomera

La Gomera – Nach der Zuchtstation auf El Hierro, in der im September 105 Rieseneidechsen der Art Gallotia simonyi geschlüpft sind (das Wochenblatt berichtete), hat nun auch das Arterhaltungszentrum für die Rieseneidechse von La Gomera (Gallotia bravoana) gute Nachrichten. Auch hier sind in den vergangenen Wochen 65 Eidechsen geschlüpft, die zur Erhaltung ihrer Art beitragen werden. Mittlerweile leben in der Zuchtstation in Valle Gran Rey 360 Exemplare dieser besonderen Eidechsenart, von denen 120 demnächst ausgewildert werden sollen. Der Erfolg des Zuchtprogramms zeigt sich anhand der Entwicklung: Während 2001 noch drei Exemplare schlüpften, sind es 2018 nun 65. Die Eidechsen verbringen die ersten vier bis sieben Monate in Innenterrarien, in denen Licht und Temperatur kontrolliert werden. Danach ziehen sie in Außenterrarien um, in denen sie auf das Leben in freier Natur vorbereitet werden.





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