„Earth Hour“ auf den Kanaren


© Bahía del Duque

Über hundert spanische Städte, darunter auch die beiden kanarischen Provinzhauptstädte Santa Cruz und Las Palmas haben sich am 28. März an der „Earth Hour“ beteiligt, zu der die Umweltorganisation WWF aufgerufen hatte.

Um 20.30 Uhr Ortszeit gingen vielerorts die Lichter aus und die Fassaden der Rathäuser, Gebäudekomplexe wie das Museum TEA, das Cabildo-Gebäude, das Auditorio und das Messezentrum in Santa Cruz sowie öffentliche Plätze lagen für 60 Minuten im Dunkeln.

Auf dem spanischen Festland wurde die Beleuchtung von bedeutenden Bauwerken wie des Guggenheim-Museums, der Puerta de Alcalá, der Sagrada Familia, der Giralda, der Alhambra und des Abgeordnetenkongresses ausgeschaltet. In Spanien sank der Energieverbrauch durch die Licht-Aus-Aktion nur um circa 1%, teilte der spanische Stromnetzbetreiber Red Eléctrica de España der Nachrichtenagentur EFE mit.

Nach Angaben des WWF beteiligten sich etwa 4.000 Städte und Gemeinden in 88 Ländern an der Aktion.

Nicht nur öffentliche Institutionen beteiligten sich an der dies­jährigen „Earth Hour“. Auf Teneriffa setzten auch mehrere Hotels ein Zeichen für den Klimaschutz. Das Luxushotel „Bahía del Duque“ im Süden der Insel hatte seinen Gästen die Teilnahme an der Initiative ermöglicht und Kerzen für die Zimmerbeleuchtung zur Verfügung gestellt. Der Zuspruch war nach Auskunft der Hoteldirektion groß. Auch die À-la-carte-Restaurants des Hotels, die Pools und die Anlage des neuen Spa wurden eine Stunde lang nur mit Kerzenlicht beleuchtet.




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