Dreikönigs-Kuchen am laufenden Meter


Foto: Moisés Pérez

Teneriffa – Der „Roscón de Reyes“ darf am Dreikönigstag in keinem spanischen Haushalt fehlen. Der Kuchenring ist das traditionelle Backwerk, das an diesem Feiertag zum Nachtisch oder später zum Kaffee von der Familie verzehrt wird. Es gibt Roscones in den verschiedensten Variationen, mit oder ohne Sahnecreme, mit kandierten Früchten, Mandeln etc.

Ein ganz besonderer Roscón wurde dieses Jahr wieder in La Orotava zubereitet. Seit sechs Jahren wird in der Stadt jeweils am 4. Januar ein Riesenkuchen aufgebaut, der sich aus tonnenweise Backwerk zusammensetzt und einem wohltätigen Zweck dient.

Die Konditorei Manobuena und die Bäckerei León haben einen sage und schreibe 220 Meter langen „Roscón“ gebacken, der portionsweise à 1 Euro verkauft wurde. Die Einnahmen – 2.000 Euro – gingen dieses Jahr zugunsten des Roten Kreuzes. Mehrere Hundert Menschen standen Schlange, um ein Stück von diesem solidarischen Kuchen zu bekommen. Dazu wurde jeweils ein Becher heiße Schokolade gereicht.




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