Deutsches Konsulat unterstützt Dokumentarfilm über César Manrique


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„Manrique, montaña de fuego“ – 90-minütiger Film über Leben und Werk des legendären Künstlers

Das Deutsche Konsulat in Las Palmas de Gran Canaria unterstützt die Produktion des Dokumentarfilms „Manrique, montaña de fuego“. Der 90-minütige Film beschreibt das Leben und das Werk von César Manrique, des international anerkannten 1992 verstorbenen Künstlers, Architekten und Umweltschützers von Lanzarote.

Victor Moreno, junger Filmemacher aus Teneriffa, wird die Regie führen.

Die Übergabe des Förderungsschecks fand am Donnerstag, dem 6. März 2008 um 12.00 Uhr im Deutschen Konsulat in Las Palmas durch den Konsul, Peter-Christian Hau­cke, statt.

Der Film erzählt aus den verschiedenen Lebensabschnit­ten Manriques. Er zeigt das Lanzarote der 1920er Jahre, das Madrid der 1950er und 60er Jahre, einen Manrique auf der Suche nach einem Ort für Kunst im Spanien Francos. Er beschreibt die Zeit des Künstlers in New York und seine Rückkehr nach Lanzarote. Die Zeit, in der er sich zu einem angesehenen Künstler entwickelt, fällt in die Zeit der Ankunft der ersten deutschen Urlauber auf Lanzarote.

Manriques Berufung

Mit dem Ende der Diktatur hat Manrique seine Berufung bereits gefunden: die einheimische Architektur retten, Bewusstsein in der Bevölkerung schaffen und einen Qualitätstourismus etablieren.

Er erlangt internationalen Ruhm, besonders im Bereich Architektur und gewinnt Preise in verschiedenen Ländern. In Deutschland wird er für seine Kunst und sein Engagement in den Bereichen Tourismus und Umweltschutz ausgezeichnet. Er nimmt an Konferenzen teil und stellt in verschiedenen Städten aus. Bü­cher über seine Arbeit werden in Deutschland publiziert, er ist Thema in Radio- und TV-Sendungen. Vor dem Museum in Goslar pflanzt er einen bis heute blühenden Baum, in München malt er neben Künstlern wie Andy Warhol verschiedene Automodelle im Rahmen eines Projektes von BMW.

Kultureller Brückenbauer

Auch heutzutage entdecken Tausende von deutschen Besuchern die in die Natur eingelassene Kunst Manriques. Der Dokumentarfilm eröffnet und schließt mit dem Besuch von deutschen Touristen auf Lan­zarote ab. César Manrique war somit einer der ersten, der an der Brücke baute, die zwischen dem deutschen und dem kanarischen Volk besteht. Deutschland, als Land mit großem ökologischem Be-wusstsein, wusste die Arbeit und das Engagement Manriques schon zu schätzen, als diese in der Heimat noch nicht wirklich anerkannt wurden.

Durch das Deutsche Konsulat in Las Palmas beteiligt sich Deutschland finanziell an der Produktion des Dokumentarfilms.




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