Das Cabildo Fuerteventuras gibt ersten Wanderführer heraus


© Cab. Fuerteventura

In Kürze soll das Werk übersetzt werden und in den Handel gehen

Die Inselregierung hat die erste Auflage eines topografischen Wanderführers (Topoguía) über ihr Wanderwege-Netz herausgegeben. Zunächst nur in limitierter Stückzahl und für ausgewählte Institutionen. In Zukunft soll das Werk in weitere Sprachen übersetzt werden und für Jedermann zugänglich sein.

Fuerteventura ist zu Recht stolz auf das 255 km lange Netz von Wanderwegen, das aus einem Fernwanderweg – GR-131 – quer über die Insel und zwölf kürzere sowie acht lokale Routen durch die interessantesten Landschaften besteht. Erst 2009 hatte sich das Cabildo für den Ausbau dieses Wegenetzes entschieden, um den Umwelt- und Sporttourismus anzuziehen. Die Europäische Union unterstützte dass Projekt mit 2,7 Millionen Euro. Fest entschlossen, in Zukunft nicht nur für Sonne-und-Strand-Urlaub zu stehen, sondern hochwertige Alternativen zu bieten, setzte sich das Cabildo tatkräftig für das Projekt „Red de Senderos de Fuerteventura GR-131“ ein. Die Strecken wurden instand gesetzt, gefährliche Stellen mit Geländern abgesichert, Befestigungen angebracht, die Routen wurden gemäß internationaler Vorgaben gekennzeichnet und Tafeln mit allen wichtigen Informationen zur Wanderstrecke, Rastplätze etc. aufgestellt. Daraufhin erfolgte Anfang 2013 die offizielle Anerkennung seitens des spanischen Verbandes für Berg- und Klettersportarten (FEDME).

Doch es fehlte noch ein entsprechend der FEDME-Vorgaben entwickelter Wanderführer, der nun fertiggestellt wurde und dieser Tage von Cabildo-Vertretern vorgestellt werden konnte. Natalia Évora, Leiterin des Umweltressorts, erklärte, die sogenannte „Topoguía“ würde umfassend über jede Strecke informieren und Schwierigkeitsgrad, Länge, Steigung, Dauer der Wanderung etc. angeben. Darüber hinaus enthalte der Führer Informationen zur Landschaft, Natur und Ethnografie der Umgebung.

Leider wurden zunächst nur tausend Stück gedruckt und an Wander- und Umweltgruppen, Bildungsstätten oder Institutionen verteilt. Allerdings soll das Werk in Kürze in mehrere Sprachen übersetzt und zum Verkauf angeboten werden.




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