Clavijo fordert in Brüssel finanzielle Unterstützung in Sachen Migration


Fernando Clavijo mit Simon Mordue in Brüssel. Foto: EFE

Kanarische Inseln/Brüssel – Der kanarische Regierungschef Fernando Clavijo hat sich Ende Juni in Brüssel mit dem stellvertretenden Generaldirektor für Migration und Inneres bei der EU-Kommission, Simon Mordue, getroffen. Während sich die 28 EU-Staats- und Regierungschefs nach intensiven Verhandlungen bei dem Gipfel in Brüssel auf gemeinsame Maßnahmen in der Migrationsfrage verständigten, plädierte auch der kanarische Regierungschef im Gespräch mit Simon Mordue für eine gemeinsame Lösung, wobei er auf die Notwendigkeit hinwies, die Grenzländer, in denen die Migranten ankommen, finanziell zu unterstützen. Ebenso sprach sich Clavijo für einen stärkeren Einsatz durch Kooperation und Unterstützung der Herkunftsländer der Migranten aus.

Clavijo äußerte Mordue gegegenüber seine Besorgnis darüber, „dass wir, als regional Verantwortliche, dazu verpflichtet sind, den Menschen, die ankommen, zu helfen, doch oft fehlen uns Kompetenzen und die notwendigen Instrumente, um diese Situationen zu meistern.“





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