Cabildo prüft den Bau eines Busbahnhofs in Los Cristianos


Foto: Titsa

Die Bushaltestelle ist seit Langem überlastet. Die neue Infrastruktur soll über mehr als 500 Parkplätze verfügen

Teneriffa – Auf Nachfrage der Gemeinde Arona hat das Cabildo das alte Projekt zum Bau eines Busbahnhofes in Los Cristianos wieder hervorgeholt. Dabei geht es um den Bau eines großen Umsteigebahnhofs für Busse und in Zukunft auch für den Zug, der nicht nur die vollkommen überlastete Haltestelle ablösen, sondern auch das enorme Parkproblem verbessern soll.

Cabildo und Gemeinde wollen eine Art Knotenpunkt für den öffentlichen Verkehr des Landkreises Teneriffa Süd schaffen, der später auch vom Zug angefahren werden soll. Das gab Miguel Becerra, Inselbeauftragter für Beweglichkeit und Transport, dieser Tage bekannt. Es handele sich um ein grundlegendes Vorhaben für den Landkreis, so Becerra. „Die Haltestelle von Los Cristianos ist zu klein für die vielen Busse und Fahrgäste geworden,“ unterstrich er.

Laut dem Cabildo soll der neue Busbahnhof auch zur Lösung des Parkproblems im Stadtkern beitragen, weil die neue Infrastuktur über mindestens 500 Parkplätze verfügen werde, und zwar gleich „am Eingang eines so wichtigen Urlaubsortes wie Los Cristianos,“ erklärte Miguel Becerra. Die Autofahrer würden vermehrt die neuen Parkmöglichkeiten nutzen, ohne in den überlasteten Ortskern, in dem es an Parkplätzen mangele, zu fahren.

In den kommenden Monaten wollen sich Inselverwaltung und Gemeinde treffen, um die konkreten Wünsche zu besprechen.

Die Gemeinde Arona fordert schon seit Langem den Bau eines modernen Busbahnhofes, der den öffentlichen Transport und die Autofahrer mit Parkabsicht am Eingang der Stadt konzentriert bzw. auffängt.

Tatsächlich werden jährlich rund 1,6 Millionen Fahrgäste auf der Bushaltestelle registriert. Nun sollen laut Titsa in den kommenden Monaten auch noch die Frequenzen und Fahrten erhöht werden, was die Überlastung der Haltestelle noch weiter verstärken wird.

Laut Transport-Stadtrat Leopoldo Díaz sei es angesichts solcher Aussichten unumgänglich, einen neuen Standort außerhalb des Ortskerns zu schaffen. „Die Haltestelle ist seit Langem zu klein. Nicht nur wegen der vielen Einwohner und Besucher, sondern weil sie auch zum Knotenpunkt für den öffentlichen Verkehr geworden ist.“

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