Brifor 2018: 3,4 Millionen Euro für die Waldbrandbekämpfung


V.l.n.r.: José Antonio Valbuena, Leiter des Umweltressorts, Carlos Alonso, Cabildo-Präsident von Teneriffa, und José María Sánchez, Leiter für Waldbrandschutzmaßnahmen. Foto: Cabildo de tenerife

Die waldbrandgefährliche Saison dauert offiziell bis 14. Oktober

Teneriffa – Am 11. Juni hat offiziell die waldbrandgefährliche Sommersaison auf Teneriffa begonnen, die offiziell bis 14. Oktober läuft, aber je nach Wetterlage verlängert werden kann.

Die Mittel und Einsatzkräfte, die zur Bekämpfung möglicher Brände in diesem Jahr zu Verfügung stehen, wurden von Teneriffas Cabildo-Präsident Carlos Alonso zusammen mit dem Leiter des Umweltressorts der Insel, José Antonio Valbuena, und dem technischen Leiter für Waldbrandschutzmaßnahmen, José María Sánchez, vorgestellt.

Die Forstbrigade Brifor, die für den Brandschutz in den Waldgebieten der Insel zuständig ist, besteht aus 282 Fachkräften. Außerdem können im Notfall noch Mitarbeiter des Umweltressorts und von der Regionalregierung zur Verstärkung angefordert werden.

Insgesamt stellt die Inselverwaltung 3,4 Millionen Euro für die diesjährige Waldbrandschutzkampagne bereit.

Als Neuigkeit gab Carlos Alonso bekannt, dass dieses Jahr zwei Löschhubschrauber auf der Insel stationiert werden, einer am Nordflughafen und einer am Südflughafen, die jederzeit einsatzbereit seien. Diese Helikopter seien manövrierfähiger als die bisher eingesetzten Löschhubschrauber und könnten auch mehr Wasser transportieren, erklärte Alonso. José María Sánchez fügte hinzu, dass jeder der beiden Hubschrauber 1.000 Liter Wasser und bis zu fünf Personen transportieren kann, und die Wasseraufnahme erfolge dank neuester Technologie schneller.

Umweltchef José Antonio Valbuena kündigte an, dass, wie in vergangenen Jahren, im Falle außerordentlicher Hitzewellen, die das Brandrisiko ansteigen lassen, Maßnahmen wie ein Feuerwerksverbot, ein generelles Feuerverbot in der Landwirtschaft, die Sperrung von Grillplätzen und sogar der Zufahrten zu den Wäldern und Bergen nicht ausgeschlossen werden.

Die beiden Löschhubschrauber werden durch weitere technische Mittel ergänzt. Dazu gehören drei große Tanklösch-

fahr­zeuge mit einer Kapazität von 9.000 Litern, 14 Tanklöschfahrzeuge mit einem Fassungsvermögen von 3.500 bis 5.000 Litern, zwei kleinere Löschfahrzeuge mit Kapazitäten zwischen 1.500 und 2.000 Litern und 17 wendige Pickup-Fahrzeuge für die Waldbrandbekämpfung mit jeweils 500 Litern Tankvolumen. Des Weiteren sind ein Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug und 22 Fahrzeuge mit Allradantrieb einsatzbereit.

Falls notwendig, können zur Brandbekämpfung aus der Luft bis zu fünf Hubschrauber der kanarischen Regierung, ein Kamov-Hubschrauber des spanischen Umweltministeriums, der in Los Rodeos stationiert ist, sowie das Löschflugzeug des Typs Air Tractor, das auf La Gomera seine Basis hat, angefordert werden.




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