Bauern klagen: Avocado-Raub wird immer häufiger


Avocados der Sorte Hass sind wegen ihres nussigen Aromas besonders beliebt. Der Kilopreis liegt derzeit bei knapp 4 Euro.

In den letzten beiden Jahren wurden Früchte im Wert von rund 35.000 Euro gestohlen

Teneriffa – Die wachsende Zahl von Diebstählen auf Avocado-Fincas auf Teneriffa bereitet den Bauern Kopfzerbrechen. Seit einigen Jahren leiden Landwirte, die sich dem Avocadoanbau widmen, immer häufiger unter Plünderungen ihrer Ernte. Nur ein Beispiel ist der Raub von 1.000 Kilo Avocados vergangenen September auf einer Finca in La Orotava. Die Polizei konnte fünf mutmaßliche Täter identifizieren.

Avocado-Raub gab es auch auf Fincas in La Matanza, Güímar, Buenavista und Arona, um nur einige Gemeinden zu nennen. Die Diebe verkaufen die Früchte meist zu einem günstigeren Preis an Restaurants und Obstläden. Betroffene Bauern weisen darauf hin, dass sich Restaurantbesitzer und Ladeninhaber strafbar machen, wenn sie Diebesgut erwerben. Daher werden regelmäßig Inspektionen durchgeführt, und es wird empfohlen, Belege aufzubewahren.

In den letzten beiden Jahren wurden von Fincas auf Teneriffa Avocados im Wert von rund 35.000 Euro gestohlen. Angesichts dieser wahren Flut von Überfällen, die den Landwirten auf der ganzen Insel erheblichen finanziellen Schaden verursachen, wollen sie sich nun in einem Verband zusammenschließen.

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