840 Kilo Haschisch beschlagnahmt


Polizei inhaftiert nach zwei erfolgreichen Operationen vier Personen, darunter zwei Deutsche

Der Drogenfahndung auf den Kanaren sind auf Teneriffa und Gran Canaria erneut Rauschgifthändler ins Netz gegangen. Wie der Regierungsdelegierte Salvador García bestätigte, konnte bislang kein Zusammenhang der beiden Fälle festgestellt werden.

In San Bartolomé de Tirajana auf Gran Canaria wurden zwei Deutsche verhaftet, in deren Bungalow 310 Kilo Haschisch sowie eine Schreckschusspistole sichergestellt wurden. Es handelt sich um einen 56-jährigen Mann und seine 29-jährige Komplizin.

Auf Teneriffa wurden im Rahmen der Operation „Luna“ zwei 37 und 46 Jahre alte Spanier verhaftet, in deren Wohnungen in Arico und Fasnia ebenfalls eine erhebliche Menge an Rauschgift gefunden wurde. Die Polizei kam durch eine Fahrzeugkontrolle an einer Tankstelle auf die Spur der beiden Männer. In einem Geländewagen wurden 50 Kilo Haschisch und 25.000 Euro in bar gefunden. Das übrige Haschisch sowie zwei Gewehre, geringe Mengen an Kokain und Marihuana fanden die Fahnder bei den Hausdurchsuchungen.

Heroinlabor ausgehoben

Wenige Tage später entlarvte die Drogenfahndung in La Laguna eine 13-köpfige Bande in der Drogenszene. Bei zwei Hausdurchsuchungen stellte die Polizei 1,5 kg reines Heroin fest, das für die Herstellung von Tausenden von Konsum­einheiten gereicht hätte. Außerdem wurden 60.000 Euro sowie 18.000 US-Dollar in bar sichergestellt. Der organisierte Handel mit dem Rauschgift, das vermutlich über die Flughäfen auf die Insel gelangte, wo es in dem Labor in La Laguna weiterverarbeitet wurde, soll von einem Inhaftierten im Gefängnis Tenerife II aus gesteuert worden sein.




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