6.000 Migranten sind weiterhin in Hotels untergebracht

Migranten auf dem Balkon eines Hotels Foto: efe

Migranten auf dem Balkon eines Hotels Foto: efe

Kanarische Inseln – Die Unterbringung von Migranten in Hotels und Apartmentanlagen, vornehmlich auf Gran Canaria, sollte eine vorübergehende Lösung sein. Doch nun sind fast drei Monate vergangen, und noch immer bewohnen rund 6.000 Migranten verschiedene Hotelanlagen. Diesen Zustand hat am 14. November der Dachverband der Unternehmer in der Hotelbranche (Federación de Empresarios de Hostelería y Turismo, FEHT) in einem offiziellen Schreiben moniert.
Die Arbeitgeber im Tourismus fordern, dass der Staat endlich handelt, und die provisorisch in Hotels untergebrachten Flüchtlinge in andere Einrichtungen verlegt, damit die Hotels wieder für Touristen zur Verfügung stehen. Der FEHT fordert die Bekanntgabe von Terminen und Fristen für die Verlegung der Migranten und sieht die spanische Regierung in der Pflicht, eine würdige Lösung für die Migranten zu finden und gleichzeitig die Reaktivierung der Wirtschaft voranzutreiben.

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