2017 – ein gutes Jahr für die Kanaren


Wenn sich auf der Welt Kriege und Terror abspielen und aus vielen Zonen unserer Erde verheerende Naturkatastrophen gemeldet werden, dann gilt es schon als eine gute Nachricht, dass unsere Inseln nicht von derartigen Ereignissen betroffen wurden. Für die Kanaren war 2017 ein gutes Jahr.

Auch beim Wirtschaftssektor herrschte eitel Sonnenschein. Die Tourismusbranche verzeichnete erneut einen Besucherrekord, was nicht nur einen erfreulichen Anstieg der Einnahmen mit sich brachte, sondern auch einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen. Wenngleich man hier auch mehr erwartet hätte, insbesondere was bessere Bezahlung und längerfristige Verträge im Hotelgewerbe angeht, so ist die Tendenz doch insgesamt positiv.

Einige große Projekte, die schon als „unendliche Geschichten“ betrachtet wurden, wie das neue Kreuzfahrt-Terminal im Hafen von Santa Cruz de Tenerife oder der Industriehafen in Granadilla, der einen wahren Hindernislauf von Protestaktionen und Gerichtsbeschlüssen hinter sich bringen musste, konnten in diesem Jahr in Betrieb genommen werden, ebenso wie weitere Teilstücke des Schnellstraßenrings von Teneriffa und der Carretera de La Aldea auf Gran Canaria.

Die Bautätigkeit und mit ihr auch die Arbeitsplätze vieler Menschen lag seit der Wirtschaftskrise brach. Jetzt haben sich wieder Investoren gemeldet, die Hotelanlagen der gehobenen Kategorie errichten wollen; einige davon sind bereits im Bau und stehen kurz vor der Einweihung. Zu den neuen Luxus-Hotelprojekten zählt auch eine von Stararchitekt Norman Foster entworfene Anlage bei Playa San Juan auf Teneriffa, zu der Golfplatz-Designer Gary Player einen 18-Loch-Platz entworfen hat. Dieses Projekt passt zu der Absicht der politisch Verantwortlichen, den Qualitätstourismus zu fördern.

Die Aussichten sind also gut, dass 2018 für die Menschen auf den Kanaren ebenfalls ein gutes Jahr werden kann.

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