178 Tonnen Hilfsgüter


Zur Präsentation des Jahresberichts waren auch die Präsidenten verschiedener afrikanischer Rotkreuzverbände angereist. Foto: EFE

Das Afrika-Kooperationszentrum des Roten Kreuzes verschickte 2017 14 Lieferungen nach Afrika und Südamerika

Gran Canaria – In Las Palmas auf Gran Canaria, im Hafen La Luz, befindet sich das Afrika-Kooperationszentrum des Spanischen Roten Kreuzes. Von hier aus wurden im vergangenen Jahr 14 Lieferungen von Hilfsgütern nach Afrika und in geringerem Maße auch nach Südamerika verschickt, um Hilfe in Krisensituationen zu leisten. Dabei geht es nicht nur um Krisen, die durch Hunger und Krankheiten verursacht werden, sondern oft auch um die Linderung der Folgen von Emigration und Zwangsumsiedelungen. Insgesamt wurden 177,9 Tonnen Material im Wert von 536.019 Euro verschickt. Davon gingen 139,3 Tonnen nach Afrika und der Rest nach Südamerika.

Zu den Hilfsgütern gehören Küchenkits, Plastikplanen, Decken, Familienzelte, Wasserbehälter, Eimer, Werkzeuge, Matten und Moskitonetze, Gegen­stände, die den Familien dabei helfen sollen, ihr Leben wiederaufzubauen. Lebensmitteltransporte fallen nicht in die Zuständigkeit des Rotkreuz-Koope­rationszentrums.

Diese Informationen stammen aus dem Jahresbericht 2017, den die Direktorin des Kooperationszentrums, María del Mar Rodríguez Rodríguez, dieser Tage vorstellte. Anwesend waren der Präsident des Kanarischen Roten Kreuzes, Gerardo Mesa Noda, sowie der Präsident des afrikanischen Dachverbandes der Rotkreuz- und Roter Halbmondgesellschaften Acrofa, Addourrahamne Cissé, und der Präsident des Senegalesischen Roten Kreuzes und Vizepräsident der Internationalen Föderation des Roten Kreuzes, Abdoul Azize Diallo.

Die Sendungen, die im vergangenen Jahr nach Afrika gingen, waren für Algerien, die Kapverdischen Inseln, Kamerun, Liberia, Madagaskar, Nigeria, Senegal und Togo bestimmt.

Die Hilfen für Südamerika, die normalerweise nicht nötig werden, weil es in Panama ein ähnliches Kooperationszentrum gibt, wurden verschickt, weil die Folgen des Hurikans Irma unter anderem auf den Inseln Kuba und Aruba nicht mehr von dort aus abgefangen werden konnten.




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