Wettbewerbsaufsicht sanktioniert Telefónica


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Dem ehemaligen Monopolisten wird Diskriminierung von Mitbewerbern in Bezug auf Dienstleistungen und die Behebung von Störungen vorgeworfen

Madrid – Die Nationale Kommission für Märkte und Wettbewerb (CNMC) hat ein Sanktionsverfahren gegen die spa­nische Telefonica eröffnet, weil diese ihre Mitbewerber mutmaßlich bei der Bereitstellung von Diensten und der Behebung von Störungen benachteiligt hat.

Die CNMC hat den Zeitraum von Januar 2017 bis März 2018 analysiert und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Telefónica ihrer Verpflichtung, die Mitbewerber nicht zu diskriminieren, welche sie als „Telekommunikationsanbieter mit erheblicher Macht auf den Breitband-Großhandelsmärkten“ habe, nicht nachgekommen sei. Demnach muss die Telefónica „Dritten die vorhandenen Resourcen in gleichem Maße zugänglich machen wie sich selbst und dies zu denselben Bedingungen und Fristen“.

Tatsächlich habe das Unternehmen seinen eigenen Kunden Dienste und Reparaturen schneller zugänglich gemacht als den alternativen Telefonanbietern, bemängelt die CNMV.

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