Vodafone verdreifacht seine Verluste im Steuerjahr 2018/19


Eine Filiale des Mobilfunkanbieters Vodafone. Foto: EFE

Ein wichtiger Faktor waren die Fußballrechte

Madrid – Vodafone Spanien hat im vergangenen Steuerjahr, von April 2018 bis März 2019, Nettoverluste in Höhe von 601,3 Millionen Euro eingefahren und damit die Verluste des Vorjahres von 180,2 Millionen Euro gut verdreifacht, bedingt durch einem Einbruch der Einnahmen um 9% auf 3,635 Milliarden Euro.

Diese Entwicklung führt das Unternehmen auf die Entscheidung zurück, keine Fußbalrechte zu erwerben, weil dies nicht rentabel sei, und die Werbeschlacht des Sommers, um wegen des Verzichts auf den Fußball nicht zu viele Kunden zu verlieren.

Die Verluste entstanden dementsprechend auch fast ausschließlich im Privatkundenbereich, der um 16% auf 2,28 Millionen Euro einbrach, während im Geschäftskundenbereich sogar leichte Zuwächse von 0,9% auf 1,23 Millionen Euro zu verzeichnen waren.

In diese Bilanz ist der finanzielle Einfluss des regulierten Massenentlassungsverfahrens (ERE) für 1.000 Angestellte noch nicht mit eingeflossen. Ein Fünftel aller Angestellten waren im März 2019 entlassen worden, nachdem es im Februar zu einer Einigung mit den Gewerkschaften gekommen war.

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