Überwachungsdrohne „made in Spain“


© Flightech

Das nicht bemannte Flugzeug Altea Eko wiegt 80 Kilo und kann 4 Stunden in der Luft bleiben

Die Idee zur Gründung von Flightech Systems kam Francisco Gayá, als im Sommer 2006 auf allen TV-Kanälen der verzweifelte Kampf gegen die schlimmen Waldbrände übertragen wurde.

Madrid – Als Spezialist für Telekommunikation und Hobby-Pilot, fasste der heute 62-jährige Unternehmer damals den Entschluss, Flightech Systems zu gründen. Er überzeugte 17 Freunde, in seine Idee zu investieren, und daraus wurde Flightech Systems, das erste spanische Unternehmen, das unbemannte Luftfahrzeuge zum Einsatz bei Waldbränden oder anderen Notsituationen entwickelt. Mittlerweile sind es 28 Mitarbeiter, die sich in Madrid an der Entwicklung der Drohne beteiligen. Darunter allein 21 Physiker und Ingenieure der Luftfahrt und Telekommunikation mit einem durchschnittlichen Alter von 32 Jahren.

Das mittlerweile einsatzfähige Modell Altea Eko wiegt 80 Kilo, erreicht 120 km/h und kann 4 Stunden in der Luft bleiben, während es von einem Piloten ferngesteuert wird, der in der Zentrale in einer Entfernung von bis zu 100 km sitzt.

„Um so weit zu kommen, hatten wir einige Abstürze; etliche Prototypen wurden zerstört”, erklärt Gayá im Rückblick. Die Funktionsweise ist relativ simpel, doch es müssen Vorkehrungen getroffen werden. „Im Vorfeld eines Einsatzes muss ein Flugplan erstellt werden, und nur ein Pilot mit gültigem Flugschein darf eine Drohne fernsteuern. Ein Absturz wäre sonst vorprogrammiert.” Und falls die Drohne einmal den Funkkontakt zur Basis verliert, steuert sie umgehend selbstständig dahin zurück.




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