SMS-Flut zur Weihnachtszeit


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Dieses Jahr wurden 15% mehr SMS verschickt als 2005

Es ist schneller und billiger, aber viel unpersönlicher als ein Anruf oder eine Grußkarte. Das Handy piepst, ein paar Tasten werden gedrückt und schon ist ein Weihnachtsgruß auf dem Display. Das Versenden der Glückwünsche für die Weihnachtszeit und das neue Jahr per Handy-Kurznachricht, auch SMS genannt, ist weltweit zum normalen Ritual geworden.

Auch die Canarios tippen fleißig SMS in ihre Handys. Über Weihnachten und Neujahr haben sie laut Angaben von Telefónica innerhalb von fünf Tagen rund 32 Millionen Nachrichten verschickt, 15 Prozent mehr als noch im Vorjahr.

Den Rekord gab es in der Silvesternacht, als spanienweit 190 Millionen SMS verschickt wurden, 30% mehr als im Vorjahr. Dabei wurden 97 Millionen Nachrichten über den Marktführer Movistar verschickt, Vodafone verzeichnete 63 Millionen und der Rest ging über das Netz von Orange.

Mit 100 Millionen SMS wurde der Löwenanteil zwischen 18 Uhr des 31. Dezember und 2 Uhr am ersten Tag des neuen Jahres über die Mobilfunknetze verschickt. An einem normalen Tag werden in Spanien im Schnitt etwa 30 Millionen SMS versendet.

Das Geschäft mit den Kurzmitteilungen ist für die Netzanbieter hoch lukrativ. Experten gehen davon aus, dass allein zu Silvester durch die SMS-Nachrichten rund 22 Millionen Euro in die Kassen der großen Mobilfunkanbieter geflossen sind.




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