NAP auf Teneriffa schafft 1.400 neue Arbeitsplätze


Neutrales Drehkreuz für Internetdaten wird in La Laguna errichtet

Die Schaffung eines neutralen Internetknotens auf Teneriffa, der den Datenverkehr mit Afrika verbessern soll, wird dem Archipel wirtschaftlichen Aufschwung geben und 1.400 neue Arbeitsplätze bringen.

Dies geht aus einer entsprechenden Studie hervor, die Teneriffas Inselpräsident Ricardo Melchior mit dem Verantwortlichen der Firma Terremark, Guillermo Amore im März der Presse vorgestellt hat. Etwa 550 Personen werden in den Einrichtungen des NAPWACI (Network Access Point West Africa-Canary Islands) direkt beschäftigt sein und mehr als 600 Arbeitsplätze werden indirekt geschaffen. Der gesamte Arbeitsmarkt des Archipels steigt um 0,2% an.

Neben den Kanaren ist natürlich auch der gesamte afrikanische Kontinent Nutznießer dieser Infrastruktur. Die Schaffung eines neutralen und vor allem ausfallsicheren Knotens, der den Kontinent mit Datenverkehr versorgt, wird sich entscheidend auf die wirtschaftliche Entwicklung der afrikanischen Länder auswirken. Dies, so Melchior, werde die Konnektivität verbessern und so mit dazu beitragen, die extreme Armut zu bekämpfen, die in vielen afrikanischen Ländern herrscht.

Eröffnung 2008

Der Zeitplan zur Errichtung des High-Tech-Zentrums wurde ebenfalls bekannt gegeben. So sollen die endgültigen Baupläne schon im August vorliegen. Ab September können dann die Arbeiten beginnen, wenn die entsprechenden Baugenehmigungen durch die Stadt zeitnah erteilt werden.

Für die Bauarbeiten wurde ein Jahr veranschlagt und so hoffe man, das NAP bereits im Oktober 2008 in Betrieb nehmen zu können.




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