Großes Interesse am Drehkreuz der Daten


Mehr als 100 Firmen ließen sich das NAP zeigen

Teneriffa soll schon bald ein wichtiges Drehkreuz im internationalen Datenverkehr werden. Ähnlich wie bei den Passagieren eines Großflughafens sollen im NAP (Neutral Access Point), das derzeit am Standort des technologischen Instituts ITER in Granadilla errichtet wird, die Daten von verschiedenen Kontinenten zusammentreffen und an den Bestimmungsort weitergeleitet werden.

Das NAP soll zu einer der modernsten Einrichtungen dieser Art in Europa werden. Höchste Sicherheitsvorkehrungen werden für hohe Ausfallsicherheit im internationalen Datenverkehr sorgen.

Bei einem Ortstermin in Granadilla am 12. November haben sich Journalisten und rund 100 Vertreter interessierter Firmen (z.B. HP, El Corte Inglés, IBM, Vodafone, ESA, etc.) vom Fortschritt der Bauarbeiten überzeugt, die bereits in vier Monaten abgeschlossen werden sollen.

Mit dem Engagement für das NAP will man seitens der Inselregierung eine wettbewerbsfähige Infrastruktur für lokale IT-Firmen schaffen und neue Investoren in diesem Gebiet  ansprechen.




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