Google schließt Teneriffa an


Chris George und Carlos Alonso bei der Unterzeichnung des Abkommens für den Anschluss Teneriffas an das Unterseekabel Lissabon – Südafrika Foto: CABTF

Der Internet-Gigant verlegt zur besseren Vernetzung von Europa und Afrika ein Unterseekabel von Lissabon nach Südafrika

Teneriffa – Die Inselregierung von Teneriffa hat über den Cabildo-eigenen neutralen Netzbetreiber Canalink gemeinsam mit dem Internetriesen Google ein Memorandum unterzeichnet, das die Telekommunikationsverbindungen zwischen den Kanaren, Europa und Afrika  stärken wird. Inselpräsident Carlos Alon­so und Chris Geor­ge, bei Google verantwortlich für den Ausbau des unterseeischen Kabelnetzes, unterschrieben die Übereinkunft im Beisein des Direktors des Instituts für Technologie und Erneuerbare Energien (ITER), Manuel Cendagorta, und eines Vertreters der Canalink SL, José Luis Cendagorta.

Wie Alonso erläuterte, wird das Kabel, welches Google zwischen Lissabon und Südafrika verlegt, von sehr hoher Kapazität sein, und Teneriffa soll über Canalink an diese Interkontinentalverbindung angeschlossen werden: „Dies wird nicht nur die Vernetzung zwischen Teneriffa, Europa und Afrika verstärken, sondern auch ermöglichen, dass Google technische Infrastrukturen des Cabildos wie das Datenzentrum D-Alix in Granadilla de Abona nutzen kann.

Google-Repräsentant Chris George erklärte, Teneriffa habe eine strategisch günstige Position zwischen Europa und Afrika inne. Das Ziel der Übereinkunft sei, die Datenübertragungsgeschwindigkeit zu erhöhen, die Vernetzung zu ver- bessern sowie auch den Ausbau des Verbindungsnetzes in Afri­ka zu unterstützen.

Außerdem sieht das Memorandum die Möglichkeit vor, den Kommunikationsknotenpunkt im Neutral access point Westafrika–Kanaren (NAP) in Granadilla auf Teneriffa unterzubringen.




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