Galaxy Note 7-Fans verweigern Rückrufaktion


Der Vertrieb des Galaxy Note 7 wurde eingestellt. Foto: EFE

Madrid – Mehrere spanische Käufer des Smartphones Samsung Galaxy Note 7 haben sich geweigert, ihre Handys im Rahmen der Rückrufaktion an den Hersteller zurückzugeben.

Samsung hatte die Produktion und den Verkauf  eingestellt, weil bei einigen, nämlich 0,0017%, der Geräte eine Überhitzung des Akkus aufgetreten war, die das Handy in Brand setzte. Innerhalb Spaniens sind bisher nur einige Hundert Galaxy Note 7 an Kunden ausgeliefert worden, die vorbestellt hatten. Der offizielle Verkauf in den Geschäften sollte erst am 9. September beginnen. Dazu kam es jedoch nicht mehr, weil zuvor schon die ersten Probleme mit dem Akku auftraten. Mitte Oktober begann Samsung mit dem Rückruf gegen Erstattung des vollen Kaufpreises oder wahlweise dem Tausch gegen ein Galaxy S7 oder S7 Edge zuzüglich der Preisdifferenz.

Diejenigen Kunden, welche ihr Galaxy Note 7 behalten wollen, argumentieren erstaunlicherweise ausgerechnet mit der besonders langen Akku-Laufzeit. Die meisten geben an, dass an ihrem Note 7 in den ersten Tagen der Nutzung keine Probleme aufgetreten seien und es statistisch unwahrscheinlich sei, dass nun noch Defekte auftreten.




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