E-Mail an ‘el presidente’ Paulino Rivero


© Gobierno de Canarias

Präsident der Kanarischen Regierung steht unter ‘www.gobcan.es/elpresidenteresponde’ Rede und Antwort

Der Präsident der Kanarischen Regierung, Paulino Rivero, ist seit Ende März persönlich per E-Mail erreichbar. Wer auf der Webseite der kanarischen Regierung über den Link „el presidente responde“ eine Anfrage an Rivero schickt, soll innerhalb von maximal zehn Tagen eine persönliche Antwort erhalten.

Rivero betonte, diese Einladung zum Dialog gelte gleichermaßen „für die Bewohner der Kanaren, als auch für diejenigen, die außerhalb leben; um über alle Themen zu sprechen, die die Canarios bewegen und über Forderungen, die die Gesellschaft unserer Inselgruppe voranbringt. Je stärker die Teilnahme der Gesellschaft ist, desto effektiver kann die Regierung arbeiten; je transparenter und mitgestaltender unsere Gesallschaft ist, desto stabiler wird unser demokratisches System sein“, sagte er bei der Vorstellung.

Durchschnittlich 50 Anfragen pro Tag gingen seit Einführung dieses virtuellen Briefkastens pro Tag ein – allein 1.165 in den ersten zwanzig Tagen – 749 davon konnten bereits beantwortet werden. Etwa die Hälfte der E-Mails dreht sich um dringliche soziale Themen, etwa die langen Wartelisten in den Krankenhäusern oder um Sozial- und Pflegeleistungen.

Natürlich wird sich nicht der Präsident allein um die Anliegen der Bürger kümmern, vielmehr hat er ein Team aus Spezialisten aus allen Ministerien zusammengestellt, um so gezielt zu allen Themenbereichen Antworten geben zu können.

Kritik aus der Opposition

Die Opposition hatte für die Initiative von Rivero nur Spott übrig. Román Rodríguez (Nueva Canaria) bezeichnete sie als „puren Populismus“ und „sehr uneffizient“. Statt die Probleme der Canarios zu lösen, stelle Rivero lieber solche Spielereien vor, um im Rampenlicht zu stehen.




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