Breitband für abgelegene Dörfer der Kanaren


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Mit Satellitentechnik sollen schnelle Internetanschlüsse auch das letzte Bergdorf erreichen

Obwohl die Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen auf den Kanarischen Inseln in den letzten Jahren immer besser geworden ist, gibt es aufgrund der geographischen Bedingungen immer noch rund 60.000 Einwohner, die nicht auf diese Dienste zugreifen können.

Für 183.000 der 243.000 Einwohnern in 675 Dörfern, die laut Daten einer Studie bis vor Kurzem noch nicht vom schnellen Internetzugang profitieren konnten, haben sich die Initiativen der Regionalregierung, bei denen 14 Millionen Euro investiert wurden,  bereits ausgezahlt.

60.000 ohne DSL

Doch die restlichen 60.000 Bewohner in besonders abgelegenen und dünn besiedelten Gebieten gingen leer aus. Dies will Juan Ruiz Alzola, Direktor der kanarischen Agentur für Forschung und Innovation (ACIISI) nun mit Satellitentechnik ändern. Das Industrieministerium der Zentralregierung in Madrid hat nämlich ein Programm aufgelegt, um die „banda ancha“ landesweit über Satellit auch in abgelegenste Ortschaften zu bringen.

Die dazu benötigte Technik wird von der Regierung subventioniert.

Details über konkrete Angebote wurden noch nicht genannt.




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