Die Fundación Canaria Nanino Díaz Cutillas veranstaltet das Konzert „Isla cantora“

Am 26. März um 19:00 Uhr geben die Sängerin Mari Carmen Segura, der Gitarrist Kevin González und die Flötistin Paulina Niemczycka ein Konzert mit einem abwechslungsreichen Repertoire aus kanarischen Volksliedern und populären Liedern.

Las Palmas de Gran Canaria, 24. März 2026. – Der Sitz der Fundación Canaria Nanino Díaz Cutillas in Ingenio veranstaltet am 26. März um 19:00 Uhr das Konzert „Isla cantora“ mit der Sängerin Mari Carmen Segura, der Flötistin Paulina Niemczycka und dem Gitarristen Kevin González.

Hommage an die kanarische Musik

Das geplante Konzert ist als lebendige Hommage an das Vermächtnis von Nanino Díaz Cutillas und an den Frauengesang als Erinnerung, Wurzel und Widerstand in der kanarischen Musik konzipiert. Ausgehend von der Volkstradition und mit einem zeitgenössischen Blickwinkel bewahrt und vermittelt die Frauenstimme Identität, Heimat und Wissen. Die Veranstaltung ist Teil des Programms „Marzo-Mujer“ des Kulturministeriums der Inselregierung von Gran Canaria, das mit dem Ziel ins Leben gerufen wurde, die Rolle der Frauen in der Kultur – in diesem Fall der Musik – der Kanarischen Inseln aufzuwerten und sichtbar zu machen.

Repertoire des Konzerts

Das Konzert „Isla cantora“, bei dem der Eintritt frei ist, solange Platz vorhanden ist, bietet dem Publikum ein Repertoire an Liedern, darunter „Ocho rosas“, „Arrorró“, „La Perla“, „Plena vieja“, „Flores nuevas“, „Gran Canaria“, „Canto al trabajo“, „Folías“, „Un día habrá una isla“ und „Sulema“ sowie weitere Titel.

Die Fundación Canaria Nanino Díaz Cutillas

Das Programm der Stiftung „Fundación Canaria Nanino Díaz Cutillas“ wird im Laufe des Jahres 2026 regelmäßig in ihrem Hauptsitz stattfinden, dessen Gebäude vor einigen Jahren von der Stadtverwaltung von Ingenio an die Inselverwaltung abgetreten wurde und das 2020 in der historischen Casa del Obispo im Stadtteil El Toril eingeweiht wurde.

Mari Carmen Segura

Mari Carmen Segura, gebürtig aus Valsequillo, ist eine der bekanntesten Stimmen der kanarischen Folklore, deren Karriere sie zu einer festen Größe in der Musikszene des Archipels gemacht hat. Sie verbindet ihre künstlerische Tätigkeit mit der Lehrtätigkeit als Dozentin an der Städtischen Musikschule von Valsequillo, wo sie seit Jahren neue Generationen ausbildet und ihre Leidenschaft für die traditionelle kanarische Musik weitergibt.

Ihre Bühnenkarriere führte sie unter anderem zu Formationen wie „Encantadoras“, einer Frauengruppe, die einen Wendepunkt in der Volksmusik der Inseln markierte. Derzeit glänzt sie als eine der Solostimmen der Band Kanarii, einem Projekt, das sie gemeinsam mit Ana Gil und Miriam Reyes betreibt, mit denen sie weiterhin kanarische Musik in alle Ecken der Inseln trägt.

Kevin González

Die Vielseitigkeit des Gitarristen und Bassisten Kevin González aus Gran Canaria ermöglicht es ihm, sich sowohl in der kanarischen Folklore als auch in der kubanischen Musik ganz natürlich zu bewegen und dabei ein tiefes Verständnis für beide Genres zu demonstrieren. Er ist Mitglied der Gruppe Araguaney, einer der führenden Formationen der traditionellen kanarischen Musik. Neben seiner Arbeit bei Araguaney wurde er von verschiedenen Bands der kanarischen Musikszene engagiert und hat sich als zuverlässiger Instrumentalist in der lokalen Szene etabliert.

Paulina Niemczycka

Die polnische Flötistin Paulina Niemczycka absolvierte ihre musikalische Ausbildung an der Nationalen Musikschule mit dem Schwerpunkt Querflöte. Sie hat an verschiedenen internationalen Orchesterprojekten teilgenommen, sowohl als Orchestermitglied als auch als Solistin. Seit 2015 lebt sie auf Gran Canaria und schließt derzeit ihr Studium am Conservatorio Superior de Música de Canarias ab. Sie setzt ihre Ausbildung in verschiedenen musikalischen Bereichen akademisch fort, unter anderem mit dem Masterstudiengang in Jazzinterpretation und -komposition an der Internationalen Universität von La Rioja. Ihre musikalische Entwicklung konzentriert sich auf das Erlernen der kanarischen und spanischen Volksmusik, wobei sie mit verschiedenen Gruppen traditioneller Musik auf der Insel Gran Canaria zusammengearbeitet hat.

Vermächtnis von Nanino Díaz Cutillas

Die Stiftung, die sich dem Vermächtnis von Nanino Díaz Cutillas widmet, ist ein Herrenhaus aus dem 15. Jahrhundert, das früher Bischofssitz und Wohnsitz des ersten Bischofs der Insel, Don Diego de Muro, war und das gesamte Material beherbergt, das das reiche Vermächtnis des 1988 verstorbenen beliebten kanarischen Ethnografen und Journalisten ausmacht. Es sei daran erinnert, dass der Cabildo von Gran Canaria die Stiftung im Jahr 2007 mit dem Ziel gründete, das Wissen über die kanarischen Traditionen durch die Erhaltung, Katalogisierung und Bewahrung des Werks sowie des künstlerischen und intellektuellen Erbes des beliebten Journalisten und Folkloristen zu fördern. Die Inventarisierungsarbeit hat es bis heute ermöglicht, mehr als 4.000 Objekte unterschiedlicher Art zu erfassen, die den Großteil des Sammlungsbestands ausmachen. [Cabildo de Gran Canaria]