Die Feuerwehr von Teneriffa rückte an diesem Wochenende wegen starker Winde zu rund zwanzig Einsätzen aus

Die Meldungen, die über die Koordinierungszentrale der Feuerwehr von Teneriffa unter der Nummer 112 eingingen, betrafen vor allem die Gemeinden Icod de Los Vinos, Los Silos und Buenavista del Norte

23. März 2026. – Die Feuerwehr von Teneriffa rückte an diesem Wochenende wegen starker Winde, die durch das Sturmtief Therese verursacht wurden, zu rund zwanzig Einsätzen aus. Die Meldungen, die über die Koordinierungszentrale der Feuerwehr von Teneriffa unter der Nummer 112 eingingen, betrafen hauptsächlich die Gemeinden Icod de Los Vinos, Los Silos und Buenavista del Norte.

Im Fall von Icod wurden allein aufgrund des Sturm- und Wasserereignisses acht Einsätze verzeichnet, wodurch die in der Gemeinde stationierte Feuerwehr des Konsortiums sowie Freiwillige aus Ycoden-Daute alarmiert wurden. Zu den wichtigsten Einsätzen zählten die Wasserentleerung in den frühen Morgenstunden auf der Avenida Los Chincanayros sowie die Sicherung einer großflächigen Plane auf der Plaza de Las Lajas am Samstagvormittag.

In Los Silos und Buenavista führte ein Erdrutsch zum Bruch einer Wasserleitung des Kanals zwischen den beiden Gemeinden, was am Samstagnachmittag den Einsatz von Kräften der Feuerwehr von Icod de Los Vinos erforderlich machte. Bei ihrer Ankunft füllten sie einen Wasservorratstank in Los Silos, um die Versorgung wiederherzustellen.

In Granadilla de Abona wurden hingegen am Freitag gegen 11:00 Uhr Feuerwehrleute der Wache San Miguel alarmiert, um im Industriegebiet von Granadilla Bleche zu sichern, die aufgrund des Windes herunterzufallen drohten.

Weitere nennenswerte Einsätze

Am Wochenende wurde die Feuerwehr von Teneriffa zu vier Bergrettungen gerufen, drei davon in La Laguna und eine in Santiago del Teide.

Letzterer ereignete sich am gestrigen Sonntagnachmittag in der Gegend von Los Gigantes und erforderte den Einsatz von Kräften der Feuerwachen San Miguel und Guía de Isora sowie von freiwilligen Feuerwehrleuten der Gemeinde. Der Verunglückte war in einem Schluchtgebiet etwa 50 Meter in die Tiefe gestürzt, was die Rettungsaktion erschwerte. Zum einen handelte es sich um einen steilen Hang, zum anderen machten die schlechten Wetterbedingungen eine Bergung aus der Luft unmöglich. Nachdem die Einsatzkräfte den Verunglückten ausfindig gemacht und eine erste medizinische Untersuchung durchgeführt hatten, fixierten sie ihn, um ihn zu dem Ort zu transportieren, an dem sich der Krankenwagen des kanarischen Rettungsdienstes (SUC) befand. Ebenfalls vor Ort waren Beamte der Guardia Civil und der örtlichen Polizei.

Was die Rettungseinsätze in La Laguna betrifft, an denen Feuerwehrleute des Konsortiums mit Sitz in der Gemeinde beteiligt waren, ist hervorzuheben, dass zwei davon in Punta de Hidalgo stattfanden. Bei der ersten, die sich am Freitag um 13:00 Uhr ereignete, handelte es sich um einen Gleitschirmflieger, der an der Küste, außerhalb des Wassers, gestürzt war. Dort angekommen, sicherten die Einsatzkräfte ihn und brachten ihn zum Krankenwagen. Die andere Rettung fand gestern, am Sonntag, statt; in diesem Fall handelte es sich um einen Wanderer, der gestürzt war und nicht mehr weitergehen konnte, weshalb man ihn immobilisierte und zum Rettungsdienst (SUC) brachte.

Außerdem wurden die Feuerwehrleute von Icod de Los Vinos gestern Abend gegen 22:00 Uhr gerufen, um einen Brand an einem Fahrzeug zu löschen, das auf der TF-272 in Garachico unterwegs war und bei dem die Gefahr bestand, dass sich das Feuer auf ein Brombeerfeld ausbreiten könnte. Am Einsatzort angekommen, löschten sie die Flammen des Autos schnell und kühlten den Bereich ab. Auch die Guardia Civil war vor Ort.

Zudem wurden gestern Einsatzkräfte der Feuerwehr von Güímar alarmiert, um einen Brand in einem Verbrennungsfahrzeug in Igueste de Candelaria zu löschen. Bei dem Vorfall waren Einsatzkräfte der Guardia Civil und der örtlichen Polizei anwesend.

Schließlich wurden am Freitag Einsatzkräfte aus Guía de Isora von der örtlichen Polizei angefordert, um einen Brand an Kabeln außerhalb eines Wohnhauses in Adeje zu löschen. [Bomberos de Tenerife]