- Nach der Geburt atmete das Baby nicht, weshalb der Krankenpfleger von der Notaufnahme aus Anweisungen zur Wiederbelebung gab
- Die Mutter und das Neugeborene wurden in gutem Zustand ins Krankenhaus gebracht.
Teneriffa, 6. April 2026. – Die Sanitätskoordinatoren des Kanarischen Notfalldienstes (SUC), der dem öffentlichen Unternehmen „Gestión de Servicio para la Salud y Seguridad en Canarias“ angegliedert ist und dem Gesundheitsministerium untersteht, betreuten kürzlich per Fernbetreuung eine Frau, die zu Hause auf Teneriffa in den Wehen lag.
Der koordinierende Krankenpfleger des SUC, der den Anruf entgegennahm, stellte nach der ersten Befragung fest, dass die 40-jährige Schwangere mit einer voll ausgetragenen Schwangerschaft bereits Wehen hatte, als sie die Notaufnahme kontaktierte. Angesichts dieser Situation, in der die Geburt unmittelbar bevorstand und das Baby bereits zu sehen war, alarmierten die Sanitätskoordinatoren einen Rettungswagen, der sich auf den Weg zu ihrem Wohnort in der Gemeinde Candelaria machte.
Anweisungen des Sanitätskoordinators des SUC
Der Sanitätskoordinator blieb die ganze Zeit am Telefon und gab während der Entbindungsphase Anweisungen, bis das Baby wenige Minuten später zur Welt kam. Die Person, die bei der Mutter war, alarmierte den Krankenpfleger, dass das Baby nicht atmete und kein Weinen zu hören war, woraufhin er sofort Anweisungen erhielt, um das Wohlergehen des Babys sicherzustellen.
Der Krankenpfleger erklärte, wie die Atemwege zu reinigen sind, wie Mund-zu-Mund-Beatmung durchzuführen ist und wie grundlegende Maßnahmen zur Neugeborenen-Reanimation einzuleiten sind, wodurch das Baby nach wenigen Sekunden reagierte und laut zu weinen begann. Zudem überwachte er weiterhin den Zustand des Babys und der Mutter bis zum Eintreffen des Rettungswagens.
Transport und Empfehlungen des SUC
Bei Eintreffen des Rettungsdienstes versorgte das medizinische Team die Mutter und das Baby und sorgte für ihren Transport ins Krankenhaus, wo sie in gutem Allgemeinzustand aufgenommen wurden.
Die tägliche Fernbetreuung durch die Ärzte und Pflegekräfte des kanarischen Notdienstes (SUC) trägt dazu bei, Leben zu retten und mögliche Folgeschäden zu verringern. Der SUC erinnert daran, dass es wichtig ist, in Notfällen Ruhe zu bewahren und alle verfügbaren Informationen korrekt weiterzugeben, um einen schnellen und wirksamen Einsatz zu gewährleisten. Außerdem sollten die Anweisungen der medizinischen Koordinatoren bis zum Eintreffen der Rettungskräfte jederzeit befolgt werden. [GSC / Gobierno de Canarias]




