Die Familie des Loro Parque wächst weiter mit der Geburt eines neuen Delfinkalbs

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Auf diese Weise setzt die Embajada Animal ihren Babyboom fort und verzeichnete in den letzten drei Monaten die Geburten von mehr als zehn Arten.

Puerto de la Cruz (Teneriffa), 29. August 2025. – Der Loro Parque begrüßt ein neues Kalb des Großen Tümmlers (Tursiops truncatus), das nach einer erfolgreichen natürlichen Geburt zur Welt kam. Das Neugeborene bleibt bei seiner Mutter Luna unter der Aufsicht des Teams von Pflegern und Tierärzten der Embajada Animal (der Tierbotschaft), die sich vom ersten Moment an um sein Wohlergehen kümmern.

Dieses Ereignis reiht sich in die mehr als zehn Geburten ein, die in den letzten drei Monaten im Loro Parque bei verschiedenen Tierarten registriert wurden, und festigt eine besonders aktive Phase der Reproduktion.

„Wir sehen, wie das Leben in unserer Embajada Animal Einzug hält, was uns mit Freude erfüllt und die hervorragende Arbeit unserer Fachleute unterstreicht“, sagt der Präsident der Loro Parque Gruppe, Wolfgang Kiessling.

„Die Zucht in Zoos ist ein wichtiges Instrument für die Erhaltung bedrohter Arten. Obwohl der Große Tümmler nicht weltweit bedroht ist, sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die er liefert – über die Fortpflanzungsbiologie, das Wohlergehen, die tierärztliche Versorgung und die Pflege der Mütter – von entscheidender Bedeutung für die Rettung anderer Delfinarten, die bereits stark gefährdet sind“, erklärt der Direktor der Loro Parque Fundación, Javier Almunia.

Das Team des Delfinariums des Parks hat sein großes medizinisches Becken, das zweitgrößte Becken des Delfinariums, für Mutter und Kalb zur Verfügung gestellt. Darin entwickeln das Neugeborene und seine Mutter ihre natürlichen Verhaltensweisen, schwimmen und fressen in perfekter Koordination.

Obwohl der Erhaltungszustand des Großen Tümmlers in freier Wildbahn als „am wenigsten besorgniserregend“ eingestuft wird, ist die Art verschiedenen Bedrohungen durch menschliche Aktivitäten ausgesetzt, wie z. B. dem versehentlichen Fang in Fischereigeräten oder dem Rückgang der Beutetiere aufgrund von Überfischung. So verfangen sich beispielsweise jährlich mehr als 300.000 Wale in schädlichen Fanggeräten wie Kiemennetzen und ertrinken.

„Die Aufzucht in Zoos ist auch gut für das Wohlergehen der Tiere: Sie können so grundlegende natürliche Verhaltensweisen von Säugetieren wie Trächtigkeit, Geburt, Säugen und mütterliche Pflege erleben. Außerdem bereichert die Anwesenheit von Jungtieren die Gruppe: Ihr Spiel und ihre Neugier führen zu einer positiveren Interaktion und stärken die Sozialstruktur“, so Almunia abschließend. [Text und Bild: Loro Parque]