- Derzeit finden Bestandsaufnahmen und Aufräumarbeiten statt, um in den betroffenen Gebieten wieder Normalität herzustellen und mögliche Schäden an der Infrastruktur und in Naturgebieten zu begutachten. Daher wird zu äußerster Vorsicht aufgerufen.
- Die Zufahrtsstraßen zum Teide sind für Autofahrer unter der Maßgabe, mit Vorsicht zu fahren, geöffnet, da es zu Erdrutschen auf der Fahrbahn kommen kann.
26. März 2026. – Der Inselrat von Teneriffa hat die Aufhebung des Insel-Notfallplans (PEIN) ab 12:00 Uhr an diesem Donnerstag, dem 26. März, angeordnet, nachdem die instabilen Wetterbedingungen, die die Insel in den letzten Tagen heimgesucht haben, abgeklungen sind.
Die Präsidentin des Cabildo von Teneriffa, Rosa Dávila, betonte, dass die Aufhebung des Plans den Abschluss einer besonders komplexen Situation ermöglicht: „Heute erklären wir den Notstand für beendet, nach mehreren sehr schwierigen Tagen, in denen wir schnell, koordiniert und verantwortungsbewusst handeln mussten, um die Bevölkerung zu schützen.“
Dávila hob die geleistete Arbeit hervor: „Ich möchte allen Einsatzteams, Behörden und Fachkräften für ihren unermüdlichen Einsatz danken. Ihre Arbeit war entscheidend für die Bewältigung dieser Situation.“
Bestätigung der Normalität
Die Entscheidung wurde getroffen, nachdem die Staatliche Wetterbehörde (AEMET) bestätigt hatte, dass für Teneriffa keine Risikowarnungen mehr bestehen, sowie nach der Aktualisierung durch die Generaldirektion für Notfälle der Regierung der Kanarischen Inseln, die die Vorwarnung wegen Stürmen für beendet erklärt hat und die Vorwarnung wegen Regens ohne nennenswerte Unwettererscheinungen aufrechterhält.
Die Ministerin für Umwelt, Nachhaltigkeit, Sicherheit und Notfälle, Blanca Pérez, hob ihrerseits das Ausmaß des eingesetzten Einsatzes hervor: „Wir haben eine sehr komplexe Situation bewältigt, mit einem umfassenden, koordinierten und während all dieser Tage ständig wachsamen Einsatzapparat. Die Reaktion war dank der gemeinsamen Arbeit aller Rettungskräfte effektiv.“
Bewertung und Wiederherstellung
„Wir treten nun in eine Phase der Bewertung und Wiederherstellung ein, in der wir weiter daran arbeiten werden, die Normalität in den betroffenen Gebieten wiederherzustellen und mögliche Schäden an Infrastrukturen und Naturräumen zu überprüfen“, fügte Pérez hinzu.
Der Leiter des Zivilschutzes, Néstor Padrón, wies seinerseits darauf hin, dass zwar der Plan deaktiviert werde, die Überwachung an bestimmten Punkten jedoch fortgesetzt werde: „Wir treten in eine Phase der Nachverfolgung und Überprüfung ein, insbesondere in Gebieten, die von Wasseransammlungen oder Schäden an der Infrastruktur betroffen sind. Es ist wichtig, in Naturgebieten weiterhin Vorsicht walten zu lassen.“
Ende des Notfallplans
Mit diesem Beschluss beendet der Inselrat die während dieses Ereignisses aktivierten Zivilschutzrichtlinien, die durch die Intensität der Niederschläge, ihre wechselhafte Entwicklung und die Notwendigkeit einer schrittweisen Ausweitung der institutionellen Reaktion gekennzeichnet waren.
In den vergangenen Tagen hat die Inselverwaltung in Zusammenarbeit mit der Regierung der Kanarischen Inseln, den Gemeinden und den verschiedenen Einsatzkräften einen umfassenden Notfallplan koordiniert, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.
Neue Phase: Normalisierung und reguläre Verwaltung
Ab sofort obliegt die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und die Bewältigung möglicher verbleibender Vorfälle den einzelnen Ministerien entsprechend ihren Zuständigkeiten im Rahmen der regulären Arbeitsabläufe.
Der Inselrat leitet damit eine neue Phase ein, deren Schwerpunkt auf der Schadensbewertung, der Wiederherstellung der Infrastruktur und der schrittweisen Rückkehr zur Normalität auf der Insel liegt.
Aufruf zur Vorsicht
Der Cabildo erinnert daran, dass trotz des Endes des Notstands in bestimmten Gebieten der Insel weiterhin Vorsicht geboten ist, insbesondere in Naturräumen und Gebieten, die möglicherweise vom Unwetter betroffen waren. [Cabildo de Tenerife]





