Die Sterne stehen schlecht für Spanien – Wirtschaftskrise, politische Krise, wachsender Pessimismus bei der Bevölkerung, Führungsschwäche, Misstrauen gegenüber der Regierung, Ablehnung der Opposition, keine Basisabkommen zwischen den Parteien und ein gestörter Arbeitsfrieden. Nicht ein einziger Sonnenstrahl erleuchtet das Panorama.
Autor: Wochenblatt
Top-Themen der WOCHENBLATT-Ausgabe vom 16. Juni
Das Wochenblatt – die Zeitung der Kanarischen Inseln – informiert alle 14 Tage deutschsprachige Touristen und Residente über Aktuelles und Interessantes aus Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura, La Gomera, La Palma und El Hierro.
Anstieg häuslicher Gewalt in Spanien
Nachdem Anfang Juni weitere Todesopfer häuslicher Gewalt bekannt wurden, eine Frau in Gijón sowie eine Frau und ihr Sohn in Almería, forderte die Partido Popular die Gleichstellungsministerin Bibiana Aído auf, sich vor einem Ausschuss zu verantworten.
Pitbull tötet 3-jähriges Kind auf Teneriffa
Ein dreijähriger Junge ist am 7. Juni in Santa Cruz verstorben, nachdem er vom Hund der Familie, einem Pitbull, angegriffen worden war.
Granadilla-Hafen um jeden Preis
Frei nach dem Motto „Was nicht passt, wird passend gemacht“ hat die kanarische Regierung Ende Mai eine letzte Hürde aus dem Weg geräumt, um den umstrittenen Bau eines Industrie- und Handelshafens in Granadilla de Abona doch noch möglich zu machen. Seit Jahren herrscht auf den Inseln ein heftiges Tauziehen um das Mammut-Bauprojekt, das von Gegnern nicht nur als Verbrechen an der Umwelt, sondern auch als gänzlich unnötig kritisiert wird.
ETA-Mord vermutlich aufgeklärt
Nach der Verhaftung eines weiteren Verantwortlichen der baskischen Terrorgruppe ETA, Mikel Carrera Sarobe, genannt „Ata“, im französischen Bayonne, verdichten sich die Hinweise, dass dieser für den Mord an den zwei Guardia-Civil-Agenten Fernando Trapero und Raúl Centeno am 1.9.2007 in Capbreton mitverantwortlich ist.
Strafzettel im Sonderangebot
Am 25. Mai trat in Spanien die neue Straßenverkehrsordnung in Kraft, die für die 25 Millionen Verkehrsteilnehmer in Spanien eine Reihe von Änderungen vorsieht. Vor allem soll die Abwicklung von Strafen, in Spanien „Multas“ genannt, verbessert werden.
Kürzung der Bezüge bei den Volksvertretern
Bei einem Treffen der Fraktionssprecher im Madrider Parlament wurde einstimmig beschlossen, die Bezüge nebst den Sonderzuschlägen der Abgeordneten um zehn Prozent zu kürzen. Das gleiche Schema wird im Senat angewendet werden. Die Präsidenten von Parlament und Kongress müssen sogar auf 15 Prozent ihrer Bezüge verzichten.
Hafenbau in Garachico macht Fortschritte
Wenn der Besucher kurz vor Garachico den Straßentunnel verlässt, dann kann er sehen, wie sehr das ambitionierte Projekt des neuen Hafens von Garachico schon vorangekommen ist.
„Ach bitte, wo geht’s hier zum Teide?“
Teneriffa-Besucher, die sich auf eigene Faust, sprich im Mietwagen auf den Weg machen, um die Insel zu erkunden, tun sich häufig nicht ganz leicht.









