- Die Künstlerin Alicia Lasala stellt ihre Serie „Serenidad en el caos“ (Gelassenheit im Chaos) in Santa Lucía de Tirajana aus.
- Die Kunstreihe „Itineraria” des Cabildo von Gran Canaria bringt am 26. Februar das Werk der Künstlerin, die über den Stressdruck moderner Gesellschaften reflektiert, in den Ausstellungssaal des Teatro Víctor Jara.
Ausstellungseröffnung
Las Palmas de Gran Canaria, 24. Februar 2026. – Der Ausstellungsraum Lola Massieu des Teatro Víctor Jara in Vecindario eröffnet am 26. Februar um 20:00 Uhr die Ausstellung der Künstlerin Alicia Lasala „Gelassenheit im Chaos“, die vom Zentrum für Bildende Künste des Kulturministeriums der Inselregierung von Gran Canaria in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung von Santa Lucía de Tirajana organisiert wird.
Teile des Programms „Itineraria“
Die genannte Ausstellung ist Teil des Programms „Itineraria“, das regelmäßig Werke verschiedener bildender Künstler in verschiedenen Kulturzentren und -einrichtungen auf der Insel Gran Canaria zeigt. Die Ausstellung von Lasala kann von Dienstag bis Samstag von 18:00 bis 21:00 Uhr besucht werden. Alicia Lasala bietet außerdem am 27. Februar um 18:00 Uhr eine Führung durch die Ausstellung an, bei der sie dem interessierten Publikum den künstlerischen Schaffensprozess, der zur Entstehung ihrer Kunst geführt hat, sowie die Absichten und Interessen, die ihrer Arbeit zugrunde liegen, erläutert.
Reflexion über psychische Gesundheit
Das Werk von Alicia Lasala reflektiert das alarmierende Wachstum von psychischen Problemen, die durch Stress und Angst in modernen Gesellschaften verursacht werden. Der künstlerische Arbeitsprozess schätzt das Zufällige und Unerwartete und spiegelt wider, wie Stress oft ohne Vorwarnung auftritt. Die Formen, die in den Werken entstehen, versuchen, Spannung und Befreiung visuell darzustellen, indem sie den malerischen Prozess nutzen, um diese Emotionen zu erforschen, und versuchen, die Dualität von Stress und Ruhe in der heutigen psychischen Gesundheit darzustellen.
Künstlerische Inspiration
Laut der Künstlerin basiert ihr Projekt „auf der Ästhetik, auf Aristoteles’ Philosophie der Katharsis und emotionalen Reinigung durch Kunst sowie auf Alan Watts’ Ideen zur Akzeptanz und zum Verständnis des Geistes. Diese Konzepte verflechten sich mit dem emotionalen Ausdruck von Künstlern wie Munch, dessen Werke existenzielle Angst einfangen, und Klimt und Degas, die die Komplexität menschlicher Emotionen erforschen“.
Kunst als Werkzeug der Analyse
Kunst als reflektierende poetische Sprache wird zum Werkzeug, das es der Künstlerin ermöglicht, die Prozesse der menschlichen Existenz und ihrer Umgebung aus verschiedenen Blickwinkeln zu analysieren. Für Lasala „leiten zarte Farben, Texturen, Formen und Volumen den Rundgang durch die Ausstellung. Die gesamte Bilderserie beginnt mit expressionistischen Formen, die als Prozess der inneren Entdeckung in bewusste Abstraktion übergehen, um sich schließlich in Skulpturen zu verwandeln“, erklärt sie.
Das Werk gliedert sich in eine Reihe von Gemälden, die sich zu Skulpturen entwickeln und die Reise von emotionaler Turbulenz zu Gelassenheit widerspiegeln. „Je weiter der Betrachter in der Serie voranschreitet, desto abstrakter und bewusster werden die Formen und laden zum Nachdenken und zur inneren Entdeckung ein“, erklärt die Künstlerin, für die diese Serie „das symbolische Ergebnis einer Dekonstruktion und Neuformulierung kultureller Codes, eines selbstreflexiven Prozesses, einer inneren und äußeren Suche“ ist.
Biografie
Alicia Lasala studierte an der Escuela Luján Pérez und perfektionierte ihre Kunst in verschiedenen Workshops mit kanarischen, argentinischen, chilenischen und kubanischen Künstlern in den Bereichen Keramik, Siebdruck, Gravur, Anatomie, Skulptur aus Steingut, Draht und Zement. Ihr Stil ist geprägt vom figurativen und abstrakten Expressionismus, in dem sie ihre tiefsten Emotionen durch die menschliche Figur zum Ausdruck bringt. Sie widmet sich ausschließlich der Kunst und erforscht und erprobt neue Techniken und Materialien in den verschiedenen Disziplinen. Sie hat an Gruppen- und Einzelausstellungen in der Escuela Luján Pérez, im Círculo Mercantil, im Museo Municipal de Arucas, im Mundo Arti Museum, in der Casa África und in der Anwaltskammer von Las Palmas teilgenommen, um nur einige zu nennen. [Cabildo de Gran Canaria]






