Der Inselrat von Teneriffa treibt neue Strategien gegen die spiralförmige Weiße Fliege der Bananenpflanze voran

31. August 2026.

Der Inselrat von Teneriffa entwickelt gemeinsam mit dem Kanarischen Institut für Agrarforschung (ICIA) und dem Verband der Bananenerzeugerorganisationen der Kanarischen Inseln (ASPROCAN) gemeinsam ein Versuchsprojekt zur Entwicklung neuer Strategien zur Bekämpfung der Spiralweißen Fliege im Bananenanbau.

Der Minister für den Primärsektor, Valentín González, betont, dass „diese gemeinsame Maßnahme darauf abzielt, technische Informationen über die Wirksamkeit verschiedener Bekämpfungsalternativen unter den für den Bananenanbau auf den Kanarischen Inseln typischen Bedingungen zu gewinnen und zur Entwicklung wirksamer Bewirtschaftungsstrategien beizutragen, die mit den Grundsätzen des integrierten Pflanzenschutzes vereinbar sind“.

González hebt die behördenübergreifende Zusammenarbeit in diesem Fall hervor und betont, dass diese Kooperation „die kontinuierliche Verbesserung des Wissens und des Managements der wichtigsten Schädlinge, die den Bananenanbau beeinträchtigen, gewährleistet und den Landwirten bewährte Instrumente zur Verfügung stellt, mit denen sie Schäden reduzieren und die Nachhaltigkeit des Anbaus fördern können“.

Spiralfliegen sind Insekten, die in Bananenplantagen und anderen tropischen und subtropischen Kulturen hohe Populationen erreichen können und Kolonien vor allem auf der Blattunterseite bilden. Eines der Hauptprobleme im Zusammenhang mit diesem Schädling ist die Produktion großer Mengen an Honigtau, einer zuckerhaltigen Substanz, die sich auf Blättern und Früchten ablagert, auf der sich anschließend saprophytische Pilze ansiedeln, die die sogenannte „Schwarzfleckigkeit“ oder „Rußtau“ verursachen und zu einer charakteristischen Schwärzung der betroffenen Oberflächen führen.

Die Bekämpfung der Spiral-Weißfliegen kann sich als komplex erweisen, da ein Großteil ihres Lebenszyklus auf der Blattunterseite stattfindet und einige Entwicklungsstadien eine reichlich vorhandene Schicht aus wachsartigen Sekreten produzieren, die den Kontakt bestimmter Bekämpfungsmittel mit dem Insekt erschweren kann. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, die tatsächliche Wirksamkeit der verschiedenen verfügbaren Alternativen zu kennen und die Anwendungsbedingungen zu ermitteln, mit denen sich die besten Ergebnisse erzielen lassen.

Diese Arbeit setzt die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren der Branche fort, um das Wissen über die wichtigsten Schädlinge der Bananenplantage und deren Bekämpfung zu verbessern und den Landwirten bewährte Instrumente an die Hand zu geben, mit denen sie Schäden reduzieren und die Nachhaltigkeit des Anbaus fördern können. [Cabildo de Tenerife]

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