„Unidas se puede“ fordert nach dem Umstürzen des Drachenbaums vor der Kathedrale einen umfassenden Plan zur Baumpflege

Montag, 17. August 2026.

„Unidas se puede“ hat die Stadtverwaltung von La Laguna aufgefordert, den Sturz des Drachenbaums vor der Kathedrale zum Anlass zu nehmen, die Ausarbeitung und Umsetzung eines umfassenden Plans zur Bewirtschaftung des städtischen Baumbestands zu beschleunigen – eine Notwendigkeit, die die Partei bereits am 20. Juli offiziell an die Stadtverwaltung herangetragen hatte, jedoch bislang ohne Antwort geblieben ist.

Der mächtige Baum, der an einem der belebtesten Orte der Altstadt stand, stürzte in der Nacht vom 15. August um, ohne dass dabei Personen zu Schaden kamen. Die Stadtverwaltung hat als erste Hypothesen Übergewicht aufgrund von Wasseraufnahme und eine unzureichende Verwurzelung genannt, wobei die endgültige technische Begutachtung noch aussteht.

Die Stadträtin von „Unidas se puede“, Carolina Castro, betont: „Wir sind froh, dass es keine Personenschäden gegeben hat, aber gerade deshalb müssen wir diesen Vorfall als Warnung verstehen, denn die Pflege des städtischen Baumbestands darf nicht nur darin bestehen, einzugreifen, wenn ein Problem auftritt; es bedarf Planung, Überwachung und Prävention“.

Die Fraktion erinnert daran, dass sie bereits eine Kopie der technischen Protokolle, die den Baumschnitt regeln, des Baumbestandsmanagementplans oder eines gleichwertigen Dokuments sowie der kommunalen Mechanismen zur Überwachung der an den Bäumen durchgeführten Arbeiten angefordert hat.

Für Castro „gehört der Baumbestand von La Laguna zu unserem Umwelt- und Landschaftserbe, ist aber auch eine unverzichtbare grüne Infrastruktur angesichts steigender Temperaturen. Ihn zu schützen bedeutet, seine Gesundheit und gleichzeitig die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten“.

„Unidas“ ist der Ansicht, dass dieser Vorfall angesichts anderer Situationen, die bei den Anwohnern Besorgnis ausgelöst haben, besondere Bedeutung erlangt, wie beispielsweise die Neigung des Drachenbaums auf der Plaza de la Junta Suprema, zu dem die Partei ebenfalls Informationen und vorbeugende Maßnahmen gefordert hat und der weiterhin abgestützt ist.

„Die Tatsache, dass es vor dem Umsturz keine offensichtlichen Anzeichen gab, unterstreicht gerade die Notwendigkeit regelmäßiger biomechanischer Begutachtungen, Überwachungen und Instandhaltungsmaßnahmen. Wir dürfen uns nicht allein darauf verlassen, dass Probleme mit bloßem Auge erkennbar sind“, fügt Castro hinzu.

Die Partei betont, dass La Laguna eine tragfähige Baumbestandsstrategie benötigt, die Kriterien für den Baumschnitt, artenspezifische Zeitpläne, regelmäßige Inspektionen und spezifische Protokolle für einzigartige Exemplare oder solche in stark frequentierten Bereichen festlegt und dabei Sicherheit, Erhaltung und Klimaanpassung miteinander verbindet. [Unidas se puede]

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