„Unidas se puede“ fordert Sondermaßnahmen, um einen Zusammenbruch in Anaga in diesem Sommer zu verhindern

Dienstag, 4. August 2026.

„Unidas se puede“ hat beantragt, während der Sommermonate in Anaga eine Sondermaßnahme zur Überwachung, Sicherheit und Verkehrsregelung einzuleiten, angesichts des erneuten Anstiegs an Fahrzeugen und Besuchern sowie der wiederholten Beschwerden der Anwohner über Staus, unerlaubtes Parken und die Blockierung von Fahrspuren.

Die Partei warnt davor, dass diese Situationen den Durchgang von Bussen, Rettungsdiensten und Anwohnern erschweren und sich direkt auf den Alltag in den Bergdörfern auswirken. Zudem erinnert sie daran, dass sich die Polizeipräsenz an der Cruz del Carmen zwar als nützlich erwiesen hat, um die Staus teilweise zu verringern, dass eine auf diesen Punkt beschränkte Maßnahme das Problem jedoch in andere Gebiete verlagern könnte.

Der Stadtrat von „Unidas se puede“, Saúl Alberola, betont, dass „es sich nicht um ein punktuelles Problem an einem Wochenende handelt, sondern um eine wiederkehrende Situation, die seit Jahren die Mobilität, die Sicherheit und das Recht der Anwohner auf einen normalen Zugang zu ihren Wohnungen beeinträchtigt“.

Der Antrag sieht vor, die örtliche Polizei an Wochenenden, Feiertagen und zu Stoßzeiten zu verstärken, das Falschparken zu kontrollieren und dauerhaft freie Fahrspuren für den öffentlichen Nahverkehr und Notfälle zu gewährleisten. Zudem wird eine Koordinierung mit dem Cabildo, der Guardia Civil und den übrigen Behörden gefordert, um zu verhindern, dass die Regulierung an einer Stelle den Stau lediglich an eine andere verlagert.

„Wenn die kommunalen Einsatzkräfte nicht ausreichen, muss die Stadtverwaltung offiziell die Unterstützung der kanarischen Polizei anfordern. Der Mangel an Ressourcen darf nicht zur Ausrede werden, während die Ortschaften unter den Folgen eines touristischen Drucks leiden, der die tatsächliche Kapazität des Gebiets übersteigt“, bekräftigt Alberola.

„Unidas se puede“ schlägt zudem vor, die Beschilderung hinsichtlich der begrenzten Kapazität der Parkplätze, des Verbots der Fahrbahnblockierung und der Empfehlung zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu verstärken.

„Anaga darf nicht länger als unbegrenzter Raum zur Anziehung von Besuchern behandelt werden. Jede Tourismuspolitik muss den Erhalt des Gebiets und die Lebensqualität seiner Bewohner in den Vordergrund stellen“, schließt Alberola. [Unidas se puede]

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