Las Palmas de Gran Canaria, 14. Juli 2026.
Die Stadtverwaltung von Las Palmas de Gran Canaria hat die Arbeiten zur Neugestaltung und Verbesserung der Umgebung des Strandes La Puntilla im Stadtteil San Cristóbal an das Unternehmen Urban 2020 S.L. für einen Betrag von 778.041,62 Euro vergeben. Das Projekt, das aus Mitteln des Entwicklungsfonds der Kanarischen Inseln (FDCAN) kofinanziert wird, hat eine Ausführungsfrist von sechs Monaten.
Das Projekt, das vom Dezernat „Ciudad de Mar“ unter der Leitung von Stadtrat Pedro Quevedo initiiert und vom Dezernat für Planung, Stadtentwicklung und Wohnungswesen unter der Leitung von Stadtrat Mauricio Roque umgesetzt wird, soll diesen Küstenbereich umgestalten, um dessen Barrierefreiheit, Funktionalität und städtische Qualität zu verbessern.
In diesem Zusammenhang betonte Roque: „Diese Maßnahme ermöglicht es, die öffentlichen Räume an der Küste aus einer integrativen Perspektive zu verbessern, wobei der universellen Barrierefreiheit, der Qualität der städtebaulichen Gestaltung und der Anpassung an die Umgebung Vorrang eingeräumt wird“.
Der Stadtrat von Ciudad de Mar, Pedro Quevedo, erinnerte daran, dass das Stadtviertel San Cristóbal ein einzigartiger, sehr attraktiver Ort und ein Wahrzeichen des Cono Sur von Las Palmas de Gran Canaria ist. „Maßnahmen dieser Art sind dringend notwendig, um nicht nur den Zugang und die Mobilität zu verbessern, sondern auch die sichere und nachhaltige Nutzung des Strandbereichs zu gewährleisten. La Puntilla ist eine sehr beliebte Bucht mit eigenem Charakter, die sich von den übrigen Stränden der Hauptstadt unterscheidet und einen sehr wichtigen Mehrwert besitzt: ihre Verbindung zum maritimen Charakter und zur handwerklichen Fischerei des Stadtteils. Das sind großartige Neuigkeiten, die sich in die ‚Ciudad de Mar‘-Strategie der Stadtverwaltung einfügen.“
Das Projektgebiet mit einer Fläche von 1.810 Quadratmetern befindet sich in der Umgebung des Strandes von La Puntilla, zwischen der Calle Estribor, dem Hafen von San Cristóbal und der Promenade Paseo Popa. Das Projekt sieht eine umfassende Neugestaltung vor, bei der die Nutzung durch Fußgänger, die Renaturierung der Umgebung und die Verbesserung der Verbindung zwischen dem Strand und dem Stadtteil im Vordergrund stehen.
Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört die Neupflasterung der Calle Estribor als einheitliche Fahrbahnfläche, die als Verlängerung der Promenade von San Cristóbal dient, mit eingeschränktem Fahrzeugzugang, wobei der Durchgang für Rettungs- und Wartungsdienste gewährleistet bleibt.
Zudem werden neue Zugänge zum Strand durch barrierefreie Rampen und Treppen geschaffen, die den geltenden Vorschriften zur Barrierefreiheit entsprechen.
Das Projekt umfasst zudem neue Aufenthalts- und Sonnenbereiche mit großformatigen Stadtmöbeln, Pergolen zur Schattenspende und einer an die Küstenumgebung angepassten Bepflanzung. Außerdem werden vorgefertigte Module mit barrierefreien Toiletten, Duschen und Fußwaschbecken installiert, um das Angebot für die Nutzer zu verbessern.
Die Maßnahme sieht zudem die Gestaltung der letzten Zugangsabschnitte zum Sandstrand unter Verwendung leichter und demontierbarer Materialien vor, in Übereinstimmung mit den Küstenschutzvorschriften, sowie die Installation eines Beleuchtungssystems, das die Lichtverschmutzung minimiert und den Nachthimmel schützt.
Diese Maßnahme wurde unter Berücksichtigung der künftigen Neugestaltung der Strandpromenade von San Cristóbal konzipiert, was zur Entwicklung flexibler und anpassungsfähiger Lösungen geführt hat, die eine Integration in spätere Bauvorhaben ermöglichen und bereits jetzt den Kontakt zwischen dem Strand und seinem städtischen Umfeld verbessern. [Ayto. Las Palmas de Gran Canaria]
