Die Stadtverwaltung eröffnet den Santo-Domingo-Brunnen nach seiner Restaurierung wieder

Las Palmas de Gran Canaria, 17. Juni 2026. Die Stadtverwaltung von Las Palmas de Gran Canaria eröffnet den Santo-Domingo-Brunnen wieder, nachdem seit April eine umfassende Restaurierung durchgeführt wurde, die vom Dienst für die Instandhaltung grüner Infrastruktur in Auftrag gegeben worden war.

Die Restaurierungsarbeiten basieren auf einer historiografischen und künstlerischen Untersuchung des Bauwerks, das 1792 auf dem gleichnamigen Platz errichtet wurde, um das angrenzende Kloster und die Bevölkerung der Umgebung mit Wasser zu versorgen, und somit einen der ersten Brunnen der Stadt darstellt.

Die Maßnahme, deren Ziel es war, den guten Erhaltungszustand des Brunnens langfristig zu sichern, begann mit der Entfernung von Zementmörtel in schlechtem Zustand und der mechanischen Reinigung der Becken und der Säule mittels Laser und Glasfasermikrokugeln.

Im Rahmen der Untersuchungen wurde festgestellt, dass der Brunnen drei verschiedene Entwicklungsphasen durchlaufen hatte. Ein Meilenstein war dabei die Umwandlung vom Versorgungsbrunnen zum Zierbrunnen, als die obere Brüstung des Beckens ersetzt wurde und dabei die Wellenform des ursprünglichen Entwurfs, die zur Aufnahme von Fässern gedacht war, verloren ging. Zudem wurden vier Öffnungen im oberen Becken verschlossen, in die früher Rohre eingesetzt wurden, um das Wasser in Transportgefäße zu leiten.

Im Rahmen dieser Restaurierung, die vom Denkmalschutzamt des Cabildo von Gran Canaria genehmigt wurde, wurden diese alten Abflüsse, die in den 1930er Jahren verschlossen worden waren, wiederhergestellt, und der Austausch der Brüstung wurde beibehalten, wobei jedoch mithilfe von Gussformen zwei fehlende Teile angefertigt wurden, um den Abschluss zu vervollständigen.

Abschließend wurde Mörtel aufgetragen, an der farblichen Wiederherstellung des Gesamtbildes gearbeitet und eine wasserabweisende Beschichtung aufgetragen – eine Behandlung, die alle sechs Monate wiederholt wird, um Abnutzung zu vermeiden. Darüber hinaus beauftragte die Technische Abteilung für Stadtmobiliar die Sanierung der Wasserleitungen, was den Austausch der Eisenrohre, die durch Rostbildung Schäden am Stein verursachten, durch Terrain-Rohre mit einer Ummantelung aus Edelstahl 316 bedeutete.

„Eine Stadt, die ihr Kulturerbe nicht achtet, achtet sich selbst nicht, und deshalb ist es für uns so wichtig, das historische Erbe unserer Stadt wiederherzustellen“, erklärte Gemma Martínez Soliño, Stadträtin für strategische Entwicklung, Nachhaltigkeit, Energie sowie Parks und Gärten. „Heute haben wir den Brunnen von Santo Domingo wiederhergestellt, der aus derselben Zeit stammt wie die Brunnen ‚Pilar Nuevo‘ und ‚Espíritu Santo‘ und der 1930 umgebaut wurde. Wir haben sein ursprüngliches Erscheinungsbild wiederhergestellt und ihn so vorbereitet, dass er weitere 232 Jahre Bestand haben wird.“ [Ayto. Las Palmas de Gran Canaria]

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