Der Minister für den Primärsektor, Valentín González, kündigt eine Förderlinie für wissenschaftliche Projekte im Weinbau auf Teneriffa an.
Der heute (Mittwoch, 20.) tagende Regierungsrat gab grünes Licht für eine Förderlinie zur Durchführung von Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekten im Weinbausektor der Insel, wie der Minister für den Primärsektor, Valentín González, bekannt gab. Er betonte: „Mit diesen Fördermitteln wollen wir den Schutz lokaler Traditionen mit der Förderung der Wissenschaft und dem Wissenstransfer auf die Felder Teneriffas in Einklang bringen.“
González erklärte, dass diese Förderlinie über ein Anfangsbudget von 60.000 Euro verfügt und darauf abzielt, „technologische und innovative Lösungen für die strukturellen und klimatischen Herausforderungen zu liefern, denen sich der Weinbau auf der Insel gegenübersieht“.
Begünstigte und Finanzierung
Direkte Begünstigte dieser Fördermittel sind die Verwaltungsorgane der verschiedenen Wein-Herkunftsbezeichnungen, die auf der Insel Teneriffa tätig sind (Regulierungsräte). Die Inselverwaltung finanziert 75 % der Gesamtkosten der eingereichten wissenschaftlich-technischen Projekte, wobei die maximale Förderhöhe pro Einrichtung auf 15.000 Euro begrenzt ist.
Vorrangige Handlungsschwerpunkte
Der Minister für den Primärsektor betonte, dass „die vorrangigen Handlungsschwerpunkte der Ausschreibung darauf ausgerichtet sind, unmittelbar auf die Folgen der klimatischen Situation zu reagieren und die Landwirtschaft zu modernisieren, wobei Projekte Vorrang erhalten, die sich auf Themen wie effizientes Wassermanagement, die Optimierung der Düngung, die Digitalisierung, den Präzisionsweinbau und die biologische Bekämpfung neu auftretender Schädlinge“ im Vordergrund stehen.“
Für Valentín González ist „der Weinbau auf Teneriffa ein kulturelles Erbe, das sich zu einem strategischen, arbeitsplatzschaffenden Sektor entwickelt“, wobei er hervorhob, dass „wir mit dieser Ausschreibung dazu beitragen, dass die Winzer Projekte wie die Installation von Präzisionsbewässerungssystemen oder die biologische Schädlingsbekämpfung angehen können, um sicherzustellen, dass der Weinbau auf Teneriffa nachhaltig ist, auf einem komplexen globalen Markt an Wettbewerbsfähigkeit gewinnt und vor allem weiterhin das außergewöhnliche Qualitätsniveau bietet, das uns auszeichnet“.
Kostenübernahme
Um die Durchführbarkeit der Forschungsvorhaben zu gewährleisten, decken die Fördermittel wesentliche förderfähige Ausgaben ab, wie die Kosten für eigenes Personal oder externe Auftragnehmer (bis zu 10.000 €), die Anschaffung von kleinem, nicht inventarisierbarem Instrumentarium (bis zu 3.000 €), die Durchführung von Analysen und externen Dienstleistungen (bis zu 1.250 €) sowie ordnungsgemäß begründete Reisekosten (bis zu 750 €).
[Cabildo de Tenerife]
