Die Museen des Cabildo von Gran Canaria schließen sich anlässlich der Europäischen Nacht der Museen für den Frieden und den kulturellen Dialog zusammen

Die Museen des Cabildo von Gran Canaria feiern am Samstag, den 16. Mai, um 19:00 Uhr auf der Plaza del Pilar Nuevo die offizielle Veranstaltung anlässlich der Europäischen Nacht der Museen und des Internationalen Tages der Museen. Ein internationaler Termin, der vom Internationalen Museumsrat (ICOM) gefördert wird und dieses Jahr unter dem Motto „Museen verbinden eine geteilte Welt“ steht.

Die Veranstaltung, die allen Bürgern offensteht, bringt Vertreter von Institutionen, Leiter der Museen der Insel, Kulturschaffende und die breite Öffentlichkeit zusammen, um eine gemeinsame Botschaft für Frieden, Dialog und Kultur als Orte der Begegnung zu vermitteln.

Die Kulturbeauftragte des Cabildo von Gran Canaria, Guacimara Medina Pérez, wird die institutionelle Begrüßung einer Veranstaltung vornehmen, die als Raum für kollektive Reflexion über die Rolle der Museen in einem Kontext konzipiert ist, der von Ungleichheiten, bewaffneten Konflikten, sozialer Polarisierung und ungleichem Zugang zu Wissen und Kultur geprägt ist.

Institutionelles Programm

Auf dem Programm steht die öffentliche Verlesung des Manifests der Museen des Cabildo von Gran Canaria für die Einheit einer geteilten Welt durch die Leiterin des Museumsdienstes, Alicia Bolaños Naranjo, und den Direktor des Antonio-Padrón-Hausmuseums, Franck González, begleitet von Verantwortlichen der verschiedenen von der Inselbehörde verwalteten Museen.

Das Manifest bekräftigt die Rolle dieser Institutionen als aktive Akteure beim Aufbau integrativerer und dialogorientierterer Gesellschaften. „Wir sind lebendige, offene und integrative Institutionen“, heißt es in dem Text, der Museen als Orte definiert, an denen „Forschung, Konservierung und Kulturvermittlung entscheidend sind, um Erlebnisse zu bieten, die auf Bildung, Genuss, Reflexion und Wissensaustausch ausgerichtet sind“.

Globaler Kontext und soziale Funktion der Museen

Das Manifest rückt die Notwendigkeit in den Fokus, den sozialen Wert der Museen in einer besonders komplexen globalen Zeit zu stärken. „Wir leben in einer hypervernetzten Welt, die jedoch von tiefen Spaltungen durchzogen ist“, heißt es in dem Dokument in Bezug auf die Ungleichheiten, Spannungen und Konflikte, die den gleichberechtigten Zugang zu Wissen, Erinnerung und Kultur erschweren.

In diesem Zusammenhang bekräftigen die Museen des Cabildo von Gran Canaria ihre Funktion als „sichere Orte des Friedens, an denen Wissen gemeinsam aufgebaut wird“, sowie ihre Fähigkeit, Brücken zwischen Kulturen, Generationen und Regionen zu schlagen.

Der Text greift das diesjährige Motto des ICOM auf und hebt dessen Potenzial hervor, in Zeiten sozialer Fragmentierung und zunehmender Polarisierung „den Dialog und das gegenseitige Verständnis zu fördern“.

Er bringt auch die Besorgnis der Museumsfachleute angesichts der bewaffneten Konflikte und humanitären Krisen zum Ausdruck, die sowohl die Bevölkerung als auch das weltweite Kulturerbe bedrohen.

Von Gran Canaria aus schließen sich die Inselmuseen dem internationalen Aufruf des ICOM an, das Kulturerbe zu bewahren und die Rolle der Kultur als Bildungs- und Transformationsinstrument zu verteidigen.

Konzert „Acordes de paz“

Die institutionelle Veranstaltung fällt mit der Feier der Europäischen Nacht der Museen zusammen, einer internationalen Initiative, die darauf abzielt, diese kulturellen Räume durch besondere Aktivitäten und ein außergewöhnliches Programm einem neuen Publikum näherzubringen.

Der Abend endet mit dem Konzert „Acordes de paz“, einem musikalischen Programm, das als emotionale Reise durch Lieder konzipiert ist, die an Empathie, Zusammenleben und die Hoffnung auf eine Welt ohne Kriege appellieren. Die Darbietung wird von der Sängerin Mari Carmen Segura, der Flötistin Paulina Niemczycka, dem Timple-Spieler Abraham Ramos und dem Gitarristen Kevin González gestaltet.

Das Repertoire umfasst Titel wie „Imagine“, „No dudaría“, „Hallelujah“, „Derecho de nacimiento“, „Sólo le pido a Dios“ oder „Hymne an die Freude“ – eine klangliche Reise, die die Musik als universelle Sprache und als Mittel der Begegnung zwischen Völkern und Kulturen bekräftigt.

Beteiligte Institutionen

Der Museumsdienst des Cabildo von Gran Canaria, bestehend aus der Casa de Colón, dem Pérez-Galdós-Hausmuseum, dem León-y-Castillo-Hausmuseum, dem Tomás-Morales-Hausmuseum und dem Antonio-Padrón-Hausmuseum. Das Centro de Arte Indigenista, das Museum und der Archäologische Park Cueva Pintada sowie das MUBEA Gran Canaria Museo de Bellas Artes treiben diese Initiative als gemeinsamen Aufruf zur Verteidigung der Kultur, des demokratischen Gedächtnisses und des Friedens im musealen Bereich voran.

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