Adeje verlängert die Blauen Flaggen für die Strände El Duque und Torviscas bis 2026

Adeje behält seine beiden Blauen Flaggen an den Stränden von El Duque und Torviscas bis 2026. Im Laufe des letzten Jahres hat die Stadtverwaltung unter anderem farbenblindefreundliche Flaggen eingeführt, eine Kampagne zur Verhinderung von Ertrinkungsunfällen gestartet und eine neue Einheit der örtlichen Polizei an den Stränden eingerichtet, neben weiteren Verbesserungen entlang der gesamten Küste.

Adeje hat erneut die beiden Auszeichnungen „Blaue Flagge“ erhalten, die die Qualität von zwei seiner bekanntesten Strände, Playa de El Duque und Playa de Torviscas, bis 2026 bescheinigen. Diese internationale Anerkennung, verliehen von der ADEAC, bestätigt, dass diese Badestellen den höchsten Standards in Bezug auf Nachhaltigkeit, Sicherheit und Service entsprechen.

Die Stadträtin für Tourismus und Strände von Adeje, Patricia Paulsen Fölling, betonte, dass diese Leistung das Ergebnis eines festen Bekenntnisses zur Exzellenz sei. „Die Beibehaltung dieser Auszeichnungen bis 2026 ist das Ergebnis der koordinierten Arbeit zwischen den Ressorts für Tourismus, Sicherheit und Gesundheit in enger Zusammenarbeit mit den Konzessionären“, erklärte sie.

Bewertungen und erfüllte Standards

Die Strände von El Duque und Torviscas haben die erforderlichen Bewertungen in vier Schlüsselbereichen, die von der Stiftung für Umwelterziehung (FEE) festgelegt wurden, erfolgreich bestanden. Dazu gehören die Wasserqualität, die nach den vorgeschriebenen regelmäßigen Tests weiterhin die Bewertung „ausgezeichnet“ erhält; die Umweltinformation, mit der Bereitstellung von Informationstafeln über Küstenökosysteme und Bildungsangeboten für die Nutzer; das Umweltmanagement, mit besonderem Schwerpunkt auf der gründlichen Reinigung des Sandes und der effizienten Abfallentsorgung; und schließlich die Sicherheit und Barrierefreiheit, da beide Strände über professionelle Rettungsdienste und Defibrillatoren verfügen und vollständig für Menschen mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität angepasst sind.

„Unser Hauptziel ist es, dass Costa Adeje weiterhin ein Vorzeigestandort für Qualitätstourismus bleibt, wo Nachhaltigkeit und Respekt vor der Meeresumwelt Hand in Hand mit einem erstklassigen Serviceangebot gehen.“

Paulsen betonte zudem, dass Adeje neben der Blauen Flagge weiterhin der universellen Barrierefreiheit Priorität einräumt. „Wir setzen weiterhin Verbesserungen wie die inklusiven Flaggen für Menschen mit Farbenblindheit um und stellen so sicher, dass der Genuss des Meeres ein echtes Recht für alle ist, die die Gemeinde besuchen oder dort leben.“

Mit seinen beiden Flaggen trägt Adeje zu den insgesamt 52 Blauen Flaggen der Kanarischen Inseln im Jahr 2026 bei und festigt damit den Ruf der Inseln als sicheres Reiseziel, das sich für den Umweltschutz einsetzt.

Sicherheits- und Präventionsstrategien

Im Einklang mit seinem Engagement für ein sicheres Reiseziel hat die Stadtverwaltung von Adeje in den letzten Monaten ihre Strategie zur Küstensicherheit intensiviert. Unter dem Motto „Das Meer kennen ist Sicherheit“ wird eine Kampagne durchgeführt, um die Prävention von Wasserunfällen durch aktualisierte Beschilderung an wichtigen Punkten und die Förderung verantwortungsbewusster Verhaltensregeln für Einwohner und Besucher zu stärken.

Die Initiative basiert darauf, leicht zugängliche Informationen, praktische Tipps und Verhaltensrichtlinien für den Aufenthalt am Meer bereitzustellen, wobei den meistbesuchten Badestellen der Gemeinde besondere Aufmerksamkeit gilt.

An der Konzeption waren die örtliche Polizei von Adeje, der Zivilschutz, die Freiwillige Feuerwehr von Adeje, professionelle Rettungsschwimmer sowie der Experte für Wassersicherheit Eduardo Blasco aktiv beteiligt, dessen Erfahrung in der Ausbildung und im Management von Risiken im maritimen Bereich eine technische Grundlage für die Empfehlungen der Kampagne bildet.

Durchführung und Fortführung der Kampagne

Die in mehreren Phasen durchgeführte Kampagne umfasste Vorträge von Experten für die Öffentlichkeit, insbesondere für Jugendliche, sowie Sensibilisierungsvideos, die in den sozialen Netzwerken geteilt wurden. Die Maßnahmen werden den ganzen Sommer über mit Sensibilisierungsaktivitäten vor Ort an den Stränden und der Verteilung von Werbematerial fortgesetzt.

Darüber hinaus wurde die Überwachung durch die Aufnahme von 12 neuen Beamten in die Strandwache der örtlichen Polizei erheblich verstärkt; diese sind mit Motorrädern und Fahrzeugen ausgestattet, die über Defibrillatoren verfügen, um eine schnelle und effektive Reaktion entlang der gesamten Strandpromenade und in den Badebereichen zu gewährleisten.

Hervorzuheben ist auch, dass das Tourismusamt den verschiedenen Rettungsdiensten der Gemeinde fünfzig automatische aufblasbare Rettungsringe mit Sicherheitsleinen und reflektierenden Elementen zur Verfügung gestellt hat.

Lesen Sie diesen Artikel auch auf Spanisch auf elalisio.es.