Der Cabildo gibt für den Ballungsraum Teneriffa die höchste Alarmstufe heraus

Der Inselrat erklärt die höchste Alarmstufe im Ballungsraum und die Alarmstufe im Rest der Insel aufgrund der radikalen Kursänderung des Sturmtiefs Therese. 

Der Unterricht wird für heute Nachmittag auf der gesamten Insel ausgesetzt, und kulturelle, gesellschaftliche oder sportliche Aktivitäten im Freien oder in geschlossenen Räumen sind verboten, ebenso wie solche, die eine Fahrt zwischen Gemeinden erfordern.

Im Ballungsraum sind innerhalb einer Stunde mehr als 80 Liter pro Quadratmeter Niederschlag gefallen, was zu zahlreichen Zwischenfällen geführt hat.

24. März 2026. – Der Inselrat von Teneriffa hat den Insel-Notfallplan (PEIN) aktualisiert und angesichts des anhaltenden Sturmtiefs Therese, das das Gebiet weiterhin mit starken Regenfällen und widrigen Wetterbedingungen heimsucht, die höchste Alarmstufe für den Großraum Teneriffa ausgerufen und für den Rest der Insel die Alarmstufe beibehalten.

Erklärungen der Präsidentin des Cabildo

Die Präsidentin des Inselrats von Teneriffa, Rosa Dávila, erklärte, dass die Entscheidung, die Alarmstufe im Ballungsraum anzuheben, auf die Entwicklung des Wetterphänomens zurückzuführen sei:

„Wir befinden uns in einer sich ständig verändernden Situation mit einem Sturmtief, das sich unbeständig verhält und innerhalb kurzer Zeiträume intensive Regenfälle verursacht. Unsere Priorität ist es, vorausschauend zu handeln und die Bevölkerung zu schützen.“

Dávila hat erneut auf die Notwendigkeit hingewiesen, Vorsicht walten zu lassen:

„Wir bitten die Bevölkerung, ihre Wege so weit wie möglich einzuschränken und jegliche Aktivitäten in Risikogebieten zu vermeiden. Vorsorge ist in diesen Momenten von entscheidender Bedeutung, um Zwischenfälle zu vermeiden.“

Informationen zur Wettersituation

Die Maßnahme trat am Dienstag, dem 24. März, um 11:45 Uhr in Kraft, nach einer Aktualisierung der staatlichen Wetterbehörde (AEMET), die die Warnstufe Orange wegen Niederschlägen von bis zu 30 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde aufrechterhält, obwohl die in den frühen Morgenstunden gemessenen Niederschlagsmengen im Ballungsraum bereits bis zu 80 Liter erreicht haben.

Den Vorhersagen zufolge verläuft das Wetterphänomen unberechenbar, mit anhaltenden und lokal starken Regenfällen, von denen insbesondere der Großraum Teneriffa sowie der Osten, Süden und Westen der Insel betroffen sind.

Erklärungen des Leiters für Zivilschutz

Der Leiter des Zivilschutzes, Néstor Padrón, erklärte seinerseits, dass die Unberechenbarkeit des Sturmtiefs zu äußerster Wachsamkeit zwinge:

„Solche Situationen mit starken, lokal begrenzten Regenfällen können innerhalb kürzester Zeit zu Problemen in Schluchten und städtischen Gebieten führen, weshalb es entscheidend ist, die Gefährdung zu minimieren.“

Padrón betonte zudem, dass die Einsatzkräfte bereitstehen:

„Alle Ressourcen sind aktiviert und koordiniert. Wir führen vom CECOPIN aus eine kontinuierliche Überwachung durch, um bei jedem Vorfall schnell reagieren zu können.“

Sperrungen und Einschränkungen auf der gesamten Insel

Der Inselrat hält an den Präventivmaßnahmen fest und verstärkt sie, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Dazu gehören:

· Sperrung der Zufahrtsstraße nach Punta de Teno (TF-445)

· Sperrung der Zufahrten zum Teide-Nationalpark (TF-21, TF-24 und TF-38)

· Zugangsverbot zu Wanderwegen, Forstwegen, Erholungsgebieten und Hochgebirgsregionen sowie zu Naturschutzgebieten

· Aussetzung aller kulturellen, sportlichen und öffentlich zugänglichen Veranstaltungen

Empfehlungen an Gemeinden und Bürger

Der Cabildo hat den Gemeinden empfohlen, ihre kommunalen Notfallpläne (PEMU) zu aktivieren und vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, insbesondere in überschwemmungsgefährdeten Gebieten, Schluchten und an der Küste.

Zudem wird die Bevölkerung nachdrücklich aufgefordert:

· Unnötige Wege zu vermeiden

· Auf den Straßen äußerste Vorsicht walten zu lassen

· Sich von Schluchten und exponierten Küstengebieten fernzuhalten

· Die Selbstschutzanweisungen der Rettungsdienste zu befolgen

Aktiver Einsatz und ständige Überwachung

Der Inselrat von Teneriffa hält alle regulären und außerordentlichen Mittel und Ressourcen der Insel in Alarmbereitschaft, um auf mögliche neue Vorfälle reagieren zu können.

Der Einsatz wird so lange fortgesetzt, wie die widrigen Wetterbedingungen anhalten, mit dem Ziel, die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten und die mit diesem Ereignis verbundenen Risiken zu minimieren. [Cabildo de Tenerife]