Der Cabildo de Tenerife stuft den Notfallplan PEIN auf Vorwarnstufe herab

  • Der Inselrat von Teneriffa stuft den PEIN ab Sonntag nach dem Durchzug des Sturmtiefs Therese auf Vorwarnstufe herab und hält an den Vorsichtsmaßnahmen fest.
  • Die Inselregierung hält an wichtigen Präventivmaßnahmen fest, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, und behält das Betretungsverbot für Wanderwege, Forstwege, Erholungsgebiete und Hochgebirgsregionen bei, darunter den Teide-Nationalpark und andere Naturschutzgebiete.

21. März 2026. – Der Inselrat von Teneriffa hat beschlossen, den Insel-Notfallplan (PEIN) anzupassen, der ab Sonntag, dem 22. März, um 08:00 Uhr von der Alarmstufe auf die Vorwarnstufe herabgestuft wird, nachdem sich das Tiefdruckgebiet Therese weiterentwickelt hat und sich die Wetterbedingungen auf der Insel zunehmend verbessern.

Die Entscheidung basiert auf den neuesten Vorhersagen der staatlichen Wetterbehörde (AEMET), die darauf hindeuten, dass sich das Zentrum des Sturmtiefs nach Norden verlagert, wodurch die geltenden orangefarbenen Warnungen, die sich am Wochenende über die westliche Hälfte des Archipels erstreckten, ihre Gültigkeit verlieren, sowie auf den Aktualisierungen der Generaldirektion für Notfälle der Regierung der Kanarischen Inseln.

Sicherheit der Menschen an erster Stelle

Die Präsidentin des Inselrats von Teneriffa, Rosa Dávila, betonte, dass während des gesamten Vorfalls „die Sicherheit der Menschen an erster Stelle stand“ und hob hervor, dass es sich um eine „anormale“ Wetterlage handelte, die im Norden und Südwesten der Insel sehr heftige Auswirkungen hatte.

Dávila wies darauf hin, dass alle getroffenen Entscheidungen von Umsicht, Verantwortung und der Koordination zwischen den Behörden geleitet waren, mit dem Ziel, Leben zu schützen und Risiken zu minimieren. Zudem dankte sie den mehr als tausend eingesetzten Einsatzkräften, deren koordiniertes Vorgehen „entscheidend dafür war, dass die Situation unter Kontrolle war“.

In diesem Zusammenhang betonte die Präsidentin, dass trotz der sich verbessernden Lage in den kommenden Stunden weiterhin äußerste Vorsicht geboten sei, insbesondere aufgrund der Wasseransammlungen. Sie forderte die Bevölkerung daher auf, unnötige Wege zu vermeiden und sich über die offiziellen Kanäle auf dem Laufenden zu halten.

Einschränkungen in Risikogebieten bleiben bestehen

Trotz der erwarteten Besserung hält der Cabildo an wichtigen Präventivmaßnahmen fest, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Dazu gehört unter anderem die beabsichtigte Aufrechterhaltung der Sperrung der Zufahrtsstraße nach Punta de Teno (TF-445), solange die Vorwarnstufe weiterhin gilt.

Ebenso bleibt das Betretungsverbot für Wanderwege, Forstwege, Erholungsgebiete und Hochgebirgsregionen, einschließlich des Teide-Nationalparks und anderer Naturschutzgebiete, bestehen, um Risiken aufgrund der Bodeninstabilität und der jüngsten Wetterbedingungen zu vermeiden.

Aufhebung der allgemeinen Beschränkungen für Aktivitäten

Im Rahmen dieser Aktualisierung beschließt der Cabildo zudem die Aufhebung der allgemeinen Beschränkungen für kulturelle, sportliche und öffentlich zugängliche Veranstaltungen ab Sonntag zur gleichen Uhrzeit, sobald sich die Vorwarnlage stabilisiert hat.

Empfehlungen an Gemeinden und Bürger

Der Cabildo hat den Gemeinden mitgeteilt, dass in besonders gefährdeten Gebieten, wie Überschwemmungsgebieten, Schluchten, Küstengebieten und Orten mit hohem Publikumsverkehr, weiterhin Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen.

In diesem Zusammenhang wird Folgendes empfohlen:

  • Verstärkte Überwachung von Küstengebieten und kritischen Punkten, die dem Wellengang ausgesetzt sind
  • Überprüfung der Infrastruktur, insbesondere der Kanalisation, Mauern, Böschungen und Stromnetze
  • Verstärkte Kontrolle von Schluchtläufen und hochwassergefährdeten Gebieten
  • Stadtmobiliar und Gegenstände, die vom Wind weggeweht werden könnten, zu sichern

Die Bevölkerung wird nachdrücklich darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, die Anweisungen zum Selbstschutz zu befolgen und auf Straßen, in Schluchtgebieten und Küstengebieten, insbesondere in mittleren Höhenlagen und auf Berggipfeln, äußerste Vorsicht walten zu lassen.

Einsatzbereitschaft für jeden Vorfall

Der Inselrat von Teneriffa hält alle regulären und außerordentlichen Mittel und Ressourcen der Insel in Bereitschaft, um schnell auf jeden Vorfall reagieren zu können, der in den nächsten Tagen auftreten könnte.

Diese Aktualisierung markiert nach mehreren Tagen intensiver Aktivität eine neue Phase im Umgang mit dem Wetterereignis, wobei Wachsamkeit und Prävention weiterhin die Grundpfeiler zur Gewährleistung der Sicherheit der Bevölkerung bilden. [Cabildo de Tenerife]