Regen und Wind verursachen 39 Vorfälle in der Hauptstadt Teneriffas

Erdrutsche auf den Straßen von Anaga, wo die TF-134 hinter dem Taganana-Tunnel weiterhin gesperrt ist; umgestürzte Äste und Bäume; Ausfälle der Straßenbeleuchtung; sowie die Rettung von drei Obdachlosen – das sind die wichtigsten Einsätze.

Santa Cruz de Tenerife, 20. März 2026. – Das Einsatzleitungszentrum der Kommunalverwaltung (Cecopal) der Stadtverwaltung von Santa Cruz de Tenerife verzeichnete gestern Abend insgesamt 39 Vorfälle im Stadtgebiet aufgrund von Wind und Regen. Verschiedene Erdrutsche beeinträchtigten Straßen im Anaga-Massiv, wie die TF-134 zwischen Benijo und Roque de Las Bodegas; ebenso am Kilometerpunkt 13,2 der TF-12, wo Steine auf die Fahrbahn fielen. Derzeit ist die TF-134 in dem Abschnitt gesperrt, in dem die Straße nach dem Taganana-Tunnel abfällt; in allen Fällen wurden die Straßenmeistereien der Inselverwaltung von Teneriffa mit Unterstützung der örtlichen Polizei alarmiert.

Rettung von drei Obdachlosen

Aufgrund der großen Wassermenge, die durch den letzten Abschnitt des Flussbettes der Schlucht von Tahodio floss, mussten drei Obdachlose gerettet werden, die unter der dortigen Brücke übernachtet hatten; dieser Einsatz wurde von der Feuerwehr von Teneriffa gemeinsam mit der örtlichen Polizei und Kräften der Freiwilligenorganisation des Zivilschutzes von Santa Cruz durchgeführt. Zuvor hatten sich diese Personen trotz mehrerer Warnungen, die am vergangenen Abend und in der Nacht ausgesprochen wurden, geweigert, den Ort zu verlassen. Die drei wurden in die vom Cabildo von Teneriffa eingerichtete Notunterkunft im Gebäude des Hogar Sagrada Familia, besser bekannt als Casa Cuna, gebracht.

Weitere Einsätze

Insgesamt waren etwa 40 Beamte der örtlichen Polizei sowie rund zwanzig Mitglieder der Freiwilligenorganisation des Zivilschutzes zusammen mit Mitarbeitern des CETRA-Cecopal und Einsatzkräften verschiedener städtischer Dienste an der Bewältigung und Betreuung der wichtigsten Vorfälle in der Hauptstadt Teneriffas beteiligt.

Der Großteil der Vorfälle konzentrierte sich ab 00:00 Uhr heute Freitag, wobei bis zu neun Einsätze aufgrund herabfallender Äste und umgestürzter Bäume an Orten wie der Avenida Bravo Murillo, der Avenida Constitución (bei Kilometer 17,2) und in San Andrés erforderlich waren. Weitere häufige Einsätze betrafen Probleme mit der Kanalisation sowie mit der Straßenbeleuchtung an Orten wie Cueva Bermeja. Zudem kam es zu kleineren Überschwemmungen, von denen ein Wohnhaus in Somosierra und sogar die kommunalen Einrichtungen im Park La Granja betroffen waren.

In der Straße Áurea Díaz Flores löste sich eine Fensterscheibe eines Gebäudes und fiel auf den Bürgersteig, was den Einsatz von Feuerwehr und örtlichen Polizeibeamten erforderlich machte; vorsorglich wurde der Bereich aufgrund der festgestellten Situation bei einigen Gesimsen abgesperrt. Der Regen verursachte zudem Probleme bei der Stromversorgung von fünf Ampeln, während der Wind eine Straßenlaterne auf die Brücke von San Andrés stürzen ließ.

Aktivierung des städtischen Notfallplans PEMU

Die Stadtverwaltung hatte den städtischen Notfallplan (Plan de Emergencias Municipal – PEMU) bereits gestern in den Alarmzustand versetzt, nachdem die Generaldirektion für Notfälle der Regierung der Kanarischen Inseln entsprechende Entscheidungen getroffen hatte und die Wettervorhersagen dies nahelegten. [Ayto. Santa Cruz de Tenerife]