- Zudem wird eine Vorwarnung vor Gewittern ausgegeben und das PEINCA-System in Vorwarnstufe wegen der Gefahr von Küsten- und Regenüberschwemmungen auf den Inseln aktiviert.
- Die Regierung der Kanarischen Inseln beobachtet die Entwicklung des Sturms kontinuierlich und wird alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen.
- Die Generaldirektion für Notfälle fordert die Bevölkerung auf, angesichts der vorhergesagten widrigen Wetterbedingungen äußerste Vorsicht walten zu lassen.
Wettervorhersage und Sturmverlauf
17. März 2026. – Die Entstehung des starken Sturmtiefs Therese westlich des Archipels wird ab morgen, Mittwoch, dem 18. März, auf den Inseln spürbar sein, mit starkem Westwind und Böen, die bis zu 90 Kilometer pro Stunde erreichen könnten, einem erheblichen Seegang mit Wellen von über vier Metern Höhe sowie allgemein mäßigen Niederschlägen auf allen Inseln, die an den Nord- und Westhängen lokal anhaltend sein können. Die Vorhersage deutet auf eine Vertiefung und Intensivierung hin, je näher der Sturm den Inseln kommt, die er von West nach Ost überqueren wird.
Angesichts dieser Situation hat die Generaldirektion für Notfälle, auf der Grundlage der von der staatlichen Wetterbehörde sowie anderen verfügbaren Quellen bereitgestellten Informationen und in Anwendung des spezifischen Notfallplans der Kanarischen Inseln für Risiken durch widrige Wetterereignisse (PEFMA) eine Warnung vor Küstenereignissen für die gesamten Kanarischen Inseln, eine Windwarnung für die westliche Provinz und Gran Canaria sowie eine Vorwarnung für Lanzarote und Fuerteventura herausgegeben. Hinzu kommen eine Vorwarnung vor Regen und eine Vorwarnung vor Gewittern auf allen Inseln.
Risiken durch den Sturm
Der vorhergesagte schlechte Seegang wird in einigen Gebieten der Inseln das Risiko von Küstenüberschwemmungen durch über die Strandkante schwappende Wellen in Badebereichen, an Strandpromenaden und auf Straßen mit sich bringen; zudem besteht das Risiko von Regenüberschwemmungen durch den Durchzug einer Kaltfront im Zusammenhang mit dem Sturm Therese. Es besteht die Gefahr lokaler Überschwemmungen in städtischen Gebieten sowie durch plötzliches Anschwellen von Schluchten und kleinen Wasserläufen. Aus diesem Grund wird gemäß dem Sonderplan für Zivilschutz und Notfallhilfe bei Überschwemmungsgefahr der Autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln (PEINCA) auch eine Vorwarnung wegen der Gefahr von Regen- und Küstenüberschwemmungen ausgerufen.
Vorhersage für das Wochenende
Mit Blick auf das Wochenende deuten die Wettervorhersagen auf eine Fortsetzung der instabilen Wetterlage hin, da Therese nordwestlich der Kanarischen Inseln stationär verbleibt, mit lokal starken und anhaltenden Regenschauern und Gewittern an den Süd- und Westhängen der höher gelegenen Inseln. Es wird zudem erwartet, dass die sehr starken Westwindböen in exponierten Gebieten sowie der Seesturm anhalten. Diese widrigen Wetterbedingungen könnten über den Rest des Wochenendes anhalten. Aus diesem Grund beobachtet die Generaldirektion für Notfälle der Regierung der Kanarischen Inseln die Entwicklung des Unwetters weiterhin und wird die erforderlichen Maßnahmen ergreifen.
Empfehlungen zum Selbstschutz
Angesichts der vorhergesagten widrigen Wetterbedingungen erinnert die Regierung der Kanarischen Inseln die Bevölkerung daran, wie wichtig es ist, die Empfehlungen zum Selbstschutz zu befolgen, um Risikosituationen und Unfälle zu vermeiden. In Erwartung der Windböen ist es wichtig, Blumentöpfe und andere Gegenstände, die auf die Straße fallen könnten, von Fenstern, Balkonen und Dachterrassen zu entfernen.
Es wird außerdem empfohlen, sich nicht in der Nähe von im Bau befindlichen oder baufälligen Gebäuden sowie von Gerüsten, Kränen, Leuchtreklamen, Werbetafeln oder anderen Gegenständen aufzuhalten, die vom Wind weggeweht werden könnten.
Angesichts der sich verschlechternden Seebedingungen sollte man sich nicht in der Nähe des Meeres aufhalten, wie z. B. an Kais und Wellenbrechern, um nicht von den Wellen getroffen oder mitgerissen zu werden, und es ist ratsam, alle nautischen Aktivitäten oder Sportarten an der Küste, wie z. B. das Angeln, zu verschieben. Aus Sicherheitsgründen sollten die Beschilderungen in den Küstengebieten beachtet und die Anweisungen des Rettungsdienstpersonals an den Stränden sowie der Sicherheitskräfte befolgt werden.
Sobald es zu regnen beginnt, wird empfohlen, Fahrten auf der Straße zu vermeiden. Falls dies unvermeidbar ist, sollten vorzugsweise Hauptverkehrsstraßen genutzt und äußerste Vorsicht walten gelassen werden, wobei besonders auf die Wasserstandshöhe zu achten ist, die Geschwindigkeit zu drosseln und die Bremsen zu überprüfen.
Bei Gewittern sollten Türen und Fenster geschlossen werden, da Luftströmungen Blitze anziehen können. In solchen Situationen ist es außerdem wichtig, sich von Masten, Zäunen oder anderen metallischen Strukturen fernzuhalten und nicht unter Bäumen Schutz zu suchen, wie weitere Ratschläge besagen.
In jedem Fall ist es in einer Notsituation von entscheidender Bedeutung, unverzüglich die 112 zu alarmieren, um Hilfe anzufordern. [Gobierno de Canarias / GSC]





