Pfennigfuchser

Xavier Trias, ehemaliger Bürgermeister von Barcelona und derzeitiger nationalistischer Stadtverordneter, muss sich für seine Reisekosten auf die Insel Menorca rechtfertigen, wo er ein Ferienhaus besitzt.

3D-Brustbein-Implantat vom ITC

In einer beispielhaften Zusammenarbeit ist es dem Technologischen Institut der Kanaren (Instituto Tecnológico de Canarias, ITC) und dem Inselkrankenhaus von Gran Canaria gelungen, einer 54-jährigen Patientin ein 3D-gedrucktes Brustbein-Implantat aus Titan einzupflanzen. Eusebia Rodríguez, der aufgrund eines Tumors das Brustbein entfernt worden war, erklärte: „Ich lebe mein ganzes Leben damit, ständig einen hochgeschlossenen Pulli tragen zu müssen. Nun, mit 54 Jahren, kann ich endlich etwas mit Ausschnitt anziehen.“

EU prüft die Sanktionierung Spaniens

Es gilt bereits als beschlossene Sache, dass die EU-Kommission Spanien wegen Überschreitung des Defizitlimits als erstes Land der Währungsunion mit einer Sanktion belegen wird. Trotzdem versuchte der amtierende Präsident Mariano Rajoy dieser Tage per Brief, die Kommissare umzustimmen.

15M besucht Occupy

Vor fünf Jahren war Ada Colau, heute Bürgermeisterin von Barcelona, mit ihrem kleinen Sohn, der damals gerade vier Wochen alt war, bei den Protestaktionen der Bewegung 15M „die Empörten“ mit dabei, die am 15. Mai seit fünf Jahren bestand.

Endlich Einigkeit im Güímar-Tal

Endlich ist eine Einigung über die Instandhaltung des Industriegebietes Güímar, das zu drei verschiedenen Gemeinden gehört, in greifbare Nähe gerückt. Jahrelang hatte die Uneinigkeit darüber, wie groß der Anteil der einzelnen Ortschaften an den Unterhaltungskosten sein solle, und in welchem Ausmaß sich die ansässigen Unternehmen an den Kosten für die Straßenreinigung, Bepflanzung und Reparaturen beteiligen würden, zu einer teilweisen Verwahrlosung in diesem Gewerbegebiet geführt.

Stiefkind zu Tode geprügelt

Eine 37-jährige Frau hat in der Inselhauptstadt Las Palmas den neunjährigen Sohn ihres Lebensgefährten mit Stockschlägen getötet. Sie rief danach selbst den Notdienst und gestand, den Jungen misshandelt zu haben. Sie wurde, ebenso wie der Vater des Kindes, verhaftet. Dieser ist unter Auflagen wieder auf freiem Fuß. Ein dreijähriges gemeinsames Kind des Paares befindet sich in staatlicher Obhut. Der getötete Junge soll auch zuvor schon regelmäßig misshandelt worden sein.