3D-Brustbein-Implantat vom ITC

In einer beispielhaften Zusammenarbeit ist es dem Technologischen Institut der Kanaren (Instituto Tecnológico de Canarias, ITC) und dem Inselkrankenhaus von Gran Canaria gelungen, einer 54-jährigen Patientin ein 3D-gedrucktes Brustbein-Implantat aus Titan einzupflanzen. Eusebia Rodríguez, der aufgrund eines Tumors das Brustbein entfernt worden war, erklärte: „Ich lebe mein ganzes Leben damit, ständig einen hochgeschlossenen Pulli tragen zu müssen. Nun, mit 54 Jahren, kann ich endlich etwas mit Ausschnitt anziehen.“

So schlau wie ein Affe

Die Stiftung Loro Parque Fundación und das Max-Planck-Institut für Ornithologie haben im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes bewiesen, dass die Intelligenz von Papageien der Intelligenz von kleinen Menschenaffen entspricht, die sie sogar beim logischen Denken übertreffen. Sie sind allerdings weniger intelligent als größere Menschenaffen und bedeutend weniger intelligent als zweijährige Kinder.

Gefährlicher Humor

Satiriker leben gefährlich. Nicht nur in Frankreich und in Deutschland, sondern auch in Spanien. Mayte Quílez, Direktorin der bekannten spanischen Satirezeitung „El Jueves“ wurde jetzt von einem Unbekannten vor ihrem Haus angegriffen, als sie vom Joggen zurückkehrte.

Stiefkind zu Tode geprügelt

Eine 37-jährige Frau hat in der Inselhauptstadt Las Palmas den neunjährigen Sohn ihres Lebensgefährten mit Stockschlägen getötet. Sie rief danach selbst den Notdienst und gestand, den Jungen misshandelt zu haben. Sie wurde, ebenso wie der Vater des Kindes, verhaftet. Dieser ist unter Auflagen wieder auf freiem Fuß. Ein dreijähriges gemeinsames Kind des Paares befindet sich in staatlicher Obhut. Der getötete Junge soll auch zuvor schon regelmäßig misshandelt worden sein.

Endlich Einigkeit im Güímar-Tal

Endlich ist eine Einigung über die Instandhaltung des Industriegebietes Güímar, das zu drei verschiedenen Gemeinden gehört, in greifbare Nähe gerückt. Jahrelang hatte die Uneinigkeit darüber, wie groß der Anteil der einzelnen Ortschaften an den Unterhaltungskosten sein solle, und in welchem Ausmaß sich die ansässigen Unternehmen an den Kosten für die Straßenreinigung, Bepflanzung und Reparaturen beteiligen würden, zu einer teilweisen Verwahrlosung in diesem Gewerbegebiet geführt.