Goldminen ohne Wert

Neun Personen stehen zurzeit im Provinzgericht von Santa Cruz de Tenerife vor dem Richter, weil sie, laut Anklage, verschiedene kanarische Unternehmer um insgesamt rund 750.000 Euro betrogen haben sollen. Sie boten den Geschädigten Investitionen mit angeblich hoher Rendite an. Es handelte sich dabei um die Erschließung zweier Goldminen namens Lichi-Gold I und II in Antofagasta de la Sierra in Argentinien, welche in Wirklichkeit wertlos waren.

Keine Ehrung für Korruption

Die valencianische Regionalregierung möchte Ehrungen, welche Politikern gelten, die wegen Korruption verurteilt sind, entfernen lassen. Sie hat deshalb alle Stadt- und Gemeindeverwaltungen in der Region aufgefordert, mit den Plaketten und Ehrentafeln, welche in den letzten Jahren an öffentlichen Gebäuden, Kunstwerken und Plätzen angebracht wurden, entsprechend zu verfahren.

Vermieter im Visier

Das spanische Finanzamt (Agencia Tributaria) will seine Bemühungen verstärken, nicht versteuerten Mietverhältnissen auf die Spur zu kommen. Informationen aus Zeitungsanzeigen und Angeboten im Internet sollen zu diesem Zweck herangezogen werden.

Mehr tödliche Unfälle an Ostern

Die Nationale Vereinigung der Opfer von Verkehrsunfällen DIA forderte dieser Tage die Regierung auf, „die dramatische Anzahl der über die Osterfeiertage tödlich verunglückten Verkehrsopfer nicht weiter zu verharmlosen“. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl derjenigen, die auf den spanischen Straßen ums Leben kamen, um 24% auf 41 Personen.

Abhängig vom Tourismus

Die Stiftung der Sparkassen (Funcas) hat untersucht, wie sich die Wirtschaftskrise in den autonomen Regionen ausgewirkt hat und wie diese der Krise begegnet sind. Dabei kamen die Experten zu dem Schluss, dass sich die Kanarischen Inseln noch stärker auf den Tourismus spezialisiert haben und ihre Abhängigkeit von dem Sektor gewachsen ist.